Jerusalem Quartet | Dvorak: String Quintet, Op. 97 & String Sextet, Op. 48

Es ist schon ungewöhnlich, wenn eine renommierte Quartettformation Dvořák einspielt, aber nicht mit dem „Amerikanischen“ beginnt. Anders bei „Jerusalem Quartet & Friends“: Mit dem Sextett (1878) und dem späten Quintett (1897) wurden kaum weniger meisterhafte Partituren gewählt.

Man sollte jedoch keinen „typischen“ fulminanten, süffigen Tonfall erwarten – sondern sich von zahlreichen Facetten im Spiel überraschen lassen. Zwar geht nicht alles gegen den Strich, wohl aber wurden Aufführungstraditionen aufmerksam hinterfragt. Ansichtssache, ob man das beim Furiant bedauert oder in den Quintett-Variationen als großen Wurf versteht.

Michael Kube

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Jerusalem Quartet

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Dvorák: Streichquintett und -sextett; Jerusalem Quartet, Veronika Hagen, Gary Hoffman (2017); harmonia mundi