Christoph Vratz

Christoph Vratz, 1972 in Mönchengladbach geboren, studierte in Wuppertal und Paris Germanistik und Romanistik. Glückliche Umstände bewahrten ihn vor dem Referendariat und boten ihm die Gelegenheit zu einer Promotion über die Wechselbeziehungen von Musik und Literatur. 1999 folgte er dem musikjournalistischen Lockruf und begann zunächst für die »Rheinische Post« zu schreiben. Später folgten, entsprechend seiner maßlosen Neigung des Plattenhörens und -sammelns, Artikel für Fachzeitschriften wie die »Opernwelt« und FONO FORUM. Seit 2000 hat er sich außerdem den Reizen des Radios zugewandt. Man begegnet ihm daher u. a. bei verschiedenen Sendungen des WDR, dem »Plattenprisma« des SWR oder im »Musikjournal« beim DLF. Neben der Mitwirkung an einigen Buchprojekten wie den Harenberg-Führern ist er Mitglied in der Jury des Preises der deutschen Schallplattenkritik. Seiner frankophilen Vorliebe treu verbunden, lebt er mit seiner Familie an der »Côte à Sürth« im Süden von Köln.

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Dirigentin Laurence Equilbey nimmt viele Tempi sehr zügig und gibt so der Musik von Louise Farrenc einen wunderbaren Drive, verleiht ihr sinfonische Dramatik und Energie.

Dem Lincoln Trio ist mit dem Album „The City Of Big Shoulders“, das sich Klaviertrios von Bacon und Sowerby  widmet, ein in jeder Hinsicht großartiger, dabei buchstäblich unerhörter Wurf gelungen.

Sinnlich und behutsam modern. Extrem fein gewoben. Vor allem sein Sinn für Klangfarben zeichnet den Zugang von Lucas Debargue zur Musik des polnischstämmigen Miłosz Magin aus.

Als zeitgemäße Variante eines Orgeltrios versteht Pat Metheny seinen neuen Dreier mit Keyboarder James Francies und Drummer Marcus Gilmore. Dabei klingt die Musik auf „Side-Eye NYC (V1.IV)“ oftmals, als sei ein weit größeres Ensemble mit von der Partie.


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