Komische Oper.
Komische Oper.

Zwischen Operette und Prügelfuge

Von Rameau bis Reimann, von Mozart bis Mussorgski, von Straus bis Strawinsky – in der Spielzeit 2016/17 präsentieren Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky und Generalmusikdirektor Henrik Nánási wieder die ganze Palette des Musiktheaters, von Barockoper über Tanz-Burlesque und Operette bis hin zu zeitgenössischem Musiktheater.

Sieben szenische und eine konzertante Premiere stehen auf dem Spielplan, darunter die Berliner Erstaufführungen von Aribert Reimanns Medea und Jean-Philippe Rameaus meisterhafter Barockoper Zoroastre, die selten gespielte Mussorgski-Oper Der Jahrmarkt von Sorotschinzi, die Operettenrarität Die Perlen der Cleopatra von Oscar Straus mit Dagmar Manzel in der Titelrolle und die konzertante Europäische Erstaufführung von Emmerich Kálmáns einzigem Musical Marinka. Die britische Theatergruppe »1927« kehrt nach dem Welterfolg von Die Zauberflöte mit dem Strawinsky-Ravel-Doppelabend Petruschka/L’Enfant et les Sortilèges zurück, mit Peter Pan präsentiert das Haus an der Behrenstraße eine neue Kinderopernproduktion – in der Regie von Keith Warner und wie üblich auf der großen Bühne – und im Klassiker Il barbiere di Siviglia glänzt das Ensemble des Hauses. Neben Barrie Kosky und »1927« inszenieren in der Saison 2016/17 Tobias Kratzer, Benedict Andrews und Kirill Serebrennikov. Zum Saisonauftakt findet erstmals ein Türkisches Musikfestival statt und bei den Konzerten freut sich das Orchester der Komischen Oper Berlin auf Solisten und Dirigenten wie Ian Bostridge, Sabine Meyer, Alison Balsom, Nils Mönkemeier, Martin Stadtfeld, Kristjan Järvi und Mirga Gražinytė-Tyla.

In der Spielzeit 2016/17 gibt es nach längerer Pause ein Wiedersehen mit Barrie Koskys Inszenierungen von Rusalka und Die Krönung der Poppea (musikalisch von Komponistin Elena Kats-Chernin überarbeitet) sowie Andreas Homokis Interpretation der Meistersinger von Nürnberg. Auf dem Spielplan stehen außerdem Orpheus (Insz.: Barrie Kosky) und Carmen (Insz.: Sebastian Baumgarten) sowie aus der laufenden Spielzeit u. a. Eine Frau, die weiß, was sie will!, Heute Nacht oder nie – Die Spoliansky-Revue, Jewgeni Onegin, Ball im Savoy und My Fair Lady.

»Die Vielfalt und Neugier unseres Publikums ist für mich immer wieder überraschend und beglückend zugleich«, sagt Barrie Kosky. »Onegin erfreut sich ebenso großer Beliebtheit wie My Fair Lady, Die Zauberflöte oder Don Giovanni treffen auf genauso viel Begeisterung wie Die schöne Helena. Dies nehmen wir nicht nur als Bestätigung, sondern in erster Linie als Ansporn für uns – selbst neugierig zu bleiben und die enorme Bandbreite unseres Repertoires fortzusetzen. Auch in der nächsten Spielzeit gibt es viel Neues zu entdecken, und das in den unterschiedlichsten Bereichen: von der ausgelassenen Operette über das schwergewichtige russische Repertoire bis hin zur filigranen Barockoper. Let us surprise you!«

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