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Nikolay Borchev. Foto: Nina Ai-Artyan
Nikolay Borchev. Foto: Nina Ai-Artyan

Zwei neuberufene Professoren an der Hochschule für Musik Nürnberg

Nikolay Borchev (Gesang) und Johannes Otter (Horn) beginnen Lehrtätigkeit

Zwei neue Professoren beginnen heute am ersten Vorlesungstag des Wintersemesters ihre Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik Nürnberg in der Veilhofstraße.

Der Bariton Nikolay Borchev kennt Nürnberg bereits sehr gut: „Schon während der Zeit meines Engagements an der Münchner Staatsoper war ich oft und gern in der Stadt. Im Übrigen bin ich einige Male im Theater eingesprungen und habe auch diesen Teil des Nürnberger Kulturlebens kennengelernt.

Die Möglichkeit, jungen Sängerinnen und Sängern das für den Beruf notwendige Rüstzeug in einer eigenen Gesangsklasse mit auf den Weg geben zu können, reizte ihn ganz besonders: „Da ich mittlerweile auf fast zwei Jahrzehnte Berufsleben zurückblicke und die Umstände des Berufes mit all seinen verschiedenen Facetten kenne, ist es mir ein besonderes Anliegen, den Studierenden auch mit Rat zur Seite zu stehen: Neben gutem Unterricht bedarf es hier und da ganz bestimmt auch des Austausches, um Entscheidungen während des Studiums und beispielsweise zu Beginn einer Laufbahn als Sängerin oder Sänger zu treffen. Und so wünsche ich mir vor allem ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen den Lernenden und mir - der ich ebenfalls ein Lernender und nunmehr auch ein Lehrender bin.“

Der aus der Schweiz stammende Hornist Johannes Otter hat von Nürnberg noch nicht so viel gesehen. „Da ich viel mit dem Fahrrad unterwegs bin, werde ich die Stadt und Region schnell erkunden um z. B. mögliche Konzertorte für die Hornklasse zu finden. Das Hochschulgebäude in der Veilhofstraße hat es ihm aber schon angetan: „Es empfängt einen mit freundlicher Strenge und einem tollen Mix aus Alt und Modern, so dass man darin ein ‚Zuhause‘ finden kann, was somit zu einer möglichst idealen Lernatmosphäre beiträgt, in der auch die Kreativität lebt.

Besonders freue ich mich darauf, individuell und mit genügend Zeit auf die Studierenden eingehen zu können, um so mit den angehenden Hornist_innen zusammen einen Weg zu finden, welcher ihnen ermöglicht, ihr volles künstlerisches Potential zu entfalten.

Ein Ziel ist es sicher, die Studierenden mit viel Ruhe und Zeit das Hornspiel erlernen lassen zu können, so dass sie später ihre eigenen Lehrer sein können, denn wir Hornisten hören z. B. nie auf, nach dem Idealen und schönsten Klang zu suchen. 

Eine Vision wäre, Musikerinnen und Musiker in die weite Welt gehen lassen zu können, welche sowohl als Solokünstler, Kammer-Orchestermusiker und auch als Lehrende voller Selbstvertrauen und Freude an der Musik in den vielseitigsten Situationen das Horn dem Publikum so zu Gehör zu bringen, dass das Horn in den Sälen dieser Welt die neue erste Geige spielt. 

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