Coelner Barock Orchester. Bild: Christian Palm
Coelner Barock Orchester. Bild: Christian Palm

zamus: early music festival

Das frühere Kölner Fest für Alte Musik kommt nun mit englischem Namen daher – und Händels Esther auf Hebräisch.

Das zamus: early music festival (ehemals Kölner Fest für Alte Musik) wird vom 22.6. bis 1.7.2021 (fast ausschließlich) live stattfinden können. Der diesjährige Festivaltitel "dunkle Tage – helle Nächte" fokussiert nicht nur musikalisch, sondern auch im direkten Diskurs zwischen Künstlern und Publikum die Vielschichtigkeit einer Gesellschaft mit ihrem größer gewordenen Zwiespalt zwischen glänzendem Reichtum und Helligkeit einerseits und düsterer Armut andererseits. Das Festival bietet 17 Konzerte und Veranstaltungen an 14 Spielorten in zehn Tagen – mit Musik, die sich vom neunten bis ins 21. Jahrhundert erstreckt, die gesellschaftliche Umbrüche reflektiert, sich im Spannungsfeld zwischen Hochkultur und Popkultur bewegt, mit den Wechselwirkungen zwischen Volksmusik und sogenannter Kunstmusik spielt. Ein Programm, das auch zeitgenössischen Tanz, Film und die realen Aufführungsbedingungen der Künstler mit einbezieht und so die große Vielfalt der Alte-Musik-Szene neu beleuchtet.

Vor größtem Publikum wird Georg Friedrich Händels Oratorium Esther gespielt – erstmals in Europa in hebräischer Sprache aufgeführt. Mit dabei sind Hana Blažíková (Sopran), Dana Marbach (Sopran),  Robin Blaze (Alt), Marcus Ullmann (Tenor) und Tomáš Král (Bass). Shalev Ad-El leitet das CHORWERK RUHR und Concerto Köln.

https://www.zamus.de/wp-content/uploads/2021/05/programmheft_zamus-early-music-festival-2021_web.pdf

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