Foto: Luigi Beverelli

WYNTON MARSALIS

Es gibt Menschen, die behaupten, Klassik und Jazz seien nicht miteinander in Einklang zu bringen. Von dieser Theorie hat Wynton Marsalis nie etwas gehalten. Der amerikanische Jazztrompeter komponierte für die schottische Geigerin Nicola Benedetti ein Violinkonzert nebst einer Fiddle Dance Suite. In einem winzigen Hinterzimmer im Londoner Soho House sprachen sie über ihre Zusammenarbeit.

Frau Benedetti, Herr Marsalis, wie haben Sie sich kennengelernt?
Nicola Benedetti: Vor 14 Jahren nahm ich am Academy of Achievement Summit in den USA teil. Zu dieser Veranstaltung werden 300 Studenten aus aller Welt eingeladen, für gewöhnlich sind nur wenige Musikstudenten darunter. Wir gingen zu Symposien, wir besuchten Konzerte. Als ich die Chance bekam, im Lincoln Center in New York zu spielen, trat ich direkt nach dem Wynton Marsalis Quintet auf. Das war für mich ein surrealer Moment. Ich dachte: Wow, da steht tatsächlich Wynton Marsalis. Danach hielten wir den Kontakt zueinander. So entwickelte sich eine langjährige Freundschaft.

Den ganzen Artikel lesen Sie in der Ausgabe September 2019.

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