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Diese Maschinen sollen in Wuppertal klingen. Bild: Philip Kistner
Diese Maschinen sollen in Wuppertal klingen. Bild: Philip Kistner

So klingt Wuppertal hinter der Bühne

Maschinen, die bislang im Hintergrund das Bühnenerlebnis einer Oper ermöglichten, erklingen hier als mehrkanalige Rauminstallation.

Die Oper Wuppertal wird auf links gedreht. Eingebettet in die Architektur der Nachkriegsmoderne, evoziert der "Gesang der Maschinen" von Nathalie Brum ein einzigartiges, raumgreifendes Erlebnis. Die in Köln lebende und arbeitende Architektin und Klangkünstlerin spielt in ihrer Arbeit mit der Grenze zwischen repräsentativer Öffentlichkeit und internem Betrieb und strebt die Verwandlung von Störgeräuschen in musikalisch immanenten Klang an. Als Teil ihrer Abschlussarbeit im Studiengang Modulplan Klang und Realität an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf führt sie dieses Konzept in Kooperation mit der Oper Wuppertal fort.

Im August 2021 stellen sie und ihr Team die an der Oper Wuppertal ansonsten verborgenen und nicht hörbaren Bühnenmaschinen in den Mittelpunkt. Translokalisiertes Klangmaterial und Projektionen verbinden sich im Opernhausfoyer zu einem raumumfassenden Klangexperiment. Das Publikum taucht in Kleingruppen für 45 Minuten in eine akustische Landschaft aus verborgenen Klängen ein. Maschinen, die bislang im Hintergrund das Bühnenerlebnis einer Oper ermöglichten, erklingen hier als mehrkanalige Rauminstallation. Die von tiefer Bedeutung ergriffenen Strukturen aus Klang, Form, Farbe und Bewegung verweben sich zu einer sinnlichen Erfahrung.

 

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