Diskutiert mit: Dorothee Oberlinger. Bild: Johannes Ritter
Diskutiert mit: Dorothee Oberlinger. Bild: Johannes Ritter

Wovon sollen die Künstler leben?

Ein neuer Internet-Kulturkanal lädt zur kritischen Diskussion über die Corona-Folgen ein.

Keine Auftritte – kein Einkommen: Das Corona-Virus hat Musik und Theater, Literatur und Tanz regelrecht mitinfiziert. In der Kulturszene ist man besorgt angesichts mancher politischer Signale und schaut mit großer Skepsis auf die angeblichen Rettungsschirme von Bund und Land. Die Krise hat Auswirkungen auf unser gesamtes Leben, sowohl im im Hier und Heute als auch in der Zukunft.

Eine Gesprächsrunde mit Vertretern aus Kulturpolitik und Musikmanagement sowie freiberuflichen Künstlern diskutiert in der ersten Ausgabe des Kölner KulturTalk auf 20-20.live über Folgen und Verantwortlichkeiten im Kulturbetrieb.

Wie ist die Situation und was machen die Lockerungen wirklich möglich? Welche Perspektiven haben Veranstalter, welche Absichten verfolgt die Kulturförderung? Und schließlich die große Frage: Wovon sollen Künstler in den kommenden Monaten eigentlich leben?

Darüber spricht der kulturpolitische Reporter Peter Grabowski am Mittwoch, 20. Mai 2020, um 20.20 Uhr mit:

Dorothee Oberlinger, Flötistin, Professorin am Mozarteum Salzburg, Künstlerische Leiterin Musikfestspiele Potsdam Sanssouci und Barock-Festspiele Bad Arolsen;

Ina Stock, Freiberufliche Oboistin und Vorsitzende der Vereinigung Alte Musik NRW;

Benjamin Reissenberger, Musiker, Orchestermanager und Künstlerischer Programmplaner der Wuppertaler Sinfoniker

sowie

Christiane Zangs, Beigeordnete im Dezernat für Schule, Bildung und Kultur der Stadt Neuss

und Lorenz Deutsch, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion in NRW, Sprecher im Ausschuss für Kultur und Medien des Landtages NRW.

www.20-20.live

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