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Rune Leicht Lund, Shota Kaya und Valentin Magyar ist im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung zu Ihrer Verfügung. Foto: Thomas Müller
Rune Leicht Lund, Shota Kaya und Valentin Magyar ist im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung zu Ihrer Verfügung. Foto: Thomas Müller

Weimar: Die Jury hat entschieden

Die drei Preisträger des 10. Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs Weimar/Bayreuth stehen fest.

In einem umjubelten Finalkonzert in der Weimarhalle gipfelte am Samstagabend, 6. November der 10. Internationale Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth. Begleitet von einer bestens aufgelegten Staatskapelle Weimar unter der Leitung von Dominik Beykirch erspielte sich der 21-jährige Japaner Shota Kaya den mit 8.000 Euro dotierten 2. Preis – bei Nichtvergabe des 1. Preises. Der mit 5.000 Euro dotierte 3. Preis wurde zweimal vergeben: an den 21-jährigen Ungarn Valentin Magyar und den 18-jährigen Dänen Rune Leicht Lund.

Der 10. Internationale Franz Liszt Klavierwettbewerb Weimar – Bayreuth wurde seit dem 27. Oktober von der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar in Kooperation mit der Stadt Bayreuth veranstaltet. Maßgeblich finanziert wurde der Wettbewerb vom Freistaat Thüringen und der Stadt Bayreuth. Wertvolle Unterstützung leisteten die Neue Liszt Stiftung, die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne Bayreuth und die Staatskapelle Weimar.

Neben dem 2. Preis gewann Shota Kaya auch den Publikumspreis, gestiftet von Ulrich Bergmann, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Saint-Saens, gestiftet vom „Ming Cheng Institut“. Der 3. Preisträger Valentin Magyar wurde mit dem Sonderpreis für das späte Werk von Franz Liszt, gestiftet von Gilbert Hönig, ausgezeichnet. Der ebenfalls mit dem 3. Preis gewürdigte Rune Leicht Lund erspielte sich zusätzlich den Sonderpreis für die beste Interpretation einer klassischen Sonate, gestiftet von der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne, sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation der Sonate h-Moll von Franz Liszt, gestiftet von Gilbert Hönig.

Ein weiterer Sonderpreis für einen besonders begabten Teilnehmer (Preisträger ausgenommen), gestiftet von der Neuen Liszt Stiftung, ging an den erst 16-jährigen Wettbewerbsteilnehmer Oscar Paz (USA). Außerdem erspielte sich der 20-jährige Russe Ilia Papoian ein Stipendium für den begabtesten osteuropäischen Teilnehmer (Preisträger ausgenommen) für ein Semester an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar, gestiftet von Dr. Rainer Braunschweig.

Die Preisträger des 10. Internationalen Franz Liszt Klavierwettbewerbs sind am Sonntag, 7. November um 17:00 Uhr noch einmal im Europasaal von DAS ZENTRUM in Bayreuth zu erleben: Dort interpretieren sie in einem Preisträgerkonzert solistische Werke aus ihrem Wettbewerbsprogramm.

Insgesamt 37 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren nach einer Vorauswahl für den diesjährigen Wettbewerb nominiert worden. Während die erste Wertungsrunde im Wagnersaal der Musikschule Bayreuth ausgetragen wurde, wechselten die Teilnehmer für die zweite und dritte Runde in das Fürstenhaus der Weimarer Musikhochschule. Im Finalkonzert in der Weimarhalle am 6. November erklang zweimal Franz Liszts „Totentanz“ für Klavier und Orchester (Shota Kaya und Valentin Magyar) und einmal sein Konzert Nr. 1 in Es-Dur (Rune Leicht Lund).

Zu den Jurorinnen und Juroren gehörten neben der Jury-Vorsitzenden Gerlinde Otto auch Rolf-Dieter Arens (Deutschland), Dana Borsan (Rumänien), Wolfgang Döberlein (Deutschland, 1. Runde), Carsten Dürer (Deutschland), Gábor Farkas (Ungarn, ab 2. Runde), Pasquale Iannone (Italien), Eugene Skovorodnikov (Kanada), Natalia Trull (Russland) und Zhu Xiao-Mei (China/Frankreich).

 

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