Cristian Macelaru. Bild: Thomas Kost/WDR
Cristian Macelaru. Bild: Thomas Kost/WDR

WDR Sinfonieorchester

Von Maus bis Mahler - das WDR Sinfonieiorchester und Cristian Macelaru haben nach Corona viel vor.

Zwei WDR Familienkonzerte in Köln und Essen am 11. und 12. September eröffnen die Saison 2021/22 des WDR Sinfonieorchesters. Der Vermittlungsaspekt ist im Programm des Orchesters fest verankert und spiegelt sich nicht nur in den populären „Konzerten mit der Maus", sondern auch in zahlreichen digitalen Formaten, mit denen der WDR während der letzten Saison Publikum in aller Welt erreicht und neue Zielgruppen erschlossen hat. Die positive Erfahrung in Bezug auf die breite mediale Teilhabe wird sich in einer Fortsetzung der Streaming-Konzerte spiegeln.

Das erste Abonnementkonzert ist am 17. September in der Kölner Philharmonie vor Publikum geplant und Chefdirigent Cristian Măcelaru setzt gleich zu Beginn der Saison ein Zeichen. Mit dem Auftragswerk „Lining Up" aus der Reihe „Miniaturen der Zeit" und Gustav Mahlers „Lied von der Erde" spannt er den Bogen zwischen vertrautem musikalischem Terrain und echtem Neuland. Seine Entscheidung, zeitgenössischen Werken einen festen Platz im Abo-Programm zu geben ist der rote Faden der Saison.

Bei der Wahl der Solisten setzt man ganz auf höchste Qualität und mit musikalischen Gästen wie Augustin Hadelich, Leonidas Kavakos, Klaus Florian Vogt und Karen Cargill und herausfordernden wie epochenumfassenden Konzertprogrammen verleiht Măcelaru seinem Anspruch an stete Qualitätssteigerung Ausdruck. Sensibilität, Eleganz und Transparenz stehen für ihn dabei in Fokus.

Spannende Debüts wie das der Dirigentin Gemma New oder des Cellisten Kian Soltani zeichnen die Saison ebenso aus wie die Zusammenarbeit mit ‚alten Bekannten', unter ihnen Frank Peter Zimmermann, Marek Janowski und Manfred Honeck. Fast schon ein alter Bekannter ist auch Jörg Widmann, dessen dritte Saison als Artist in Residence beim WDR Sinfonieorchester im September 2021 beginnt. In einem Kammerkonzert, einem Abo-Konzert und einer „Happy Hour" stellt er unter anderem ein Adagio für Glasharmonica und Orchester von Mozart seinem eigenen Orchesterstück „Armonica" gegenüber.

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