Iain Chambers. Bild: Dimitri Djuric
Iain Chambers. Bild: Dimitri Djuric

Vom Klang des Betons

Die Kunst des Hörens: WDR 3-Produktion erhält Radiokunstpreis.

Der internationale Preis für Hörkunstproduktionen, “Palma Ars Acustica”, geht in diesem Jahr an den britischen Komponisten und Medienkünstler Iain Chambers. Das in Baden Baden ausgezeichnete Stück „Ivry-sur-Seine“ ist Chambers vierte Klangkomposition für den WDR und arbeitet fast ausschließlich mit Geräuschen aus der brutalistischen Betonbauten-Architektur im Pariser Vorort Ivry-sur-Seine. 

Die Jury aus internationalen Radiokunstexperten zeigte sich von der sinnlichen Wucht der Sozialkritik in seiner vierzigminütigen Geräuschkomposition angetan. Ivry-sur-Seine ist der Auftakt einer dreiteiligen Reihe des Studio Akustische Kunst bei WDR 3 "open sounds" unter Leitung von Markus Heuger, in der Komponistinnen und Komponisten die Akustik futuristischer Betonbauten der 1960er Jahre erkunden.

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