Vladimir Jurowski. Bild: vollvincent
Vladimir Jurowski. Bild: vollvincent

Vladimir Jurowski verlängert in Berlin

Der Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin hat seinen seit 2017 bestehenden Vertrag über 2023 hinaus um weitere vier Jahre bis 31. August 2027 verlängert.

Der Dirigent, Pianist und Musikwissenschaftler Vladimir Jurowski stellt sich vielen musikgeschichtlichen, stilistischen oder dirigiertechnischen Herausforderungen. Er ist gleichermaßen ein versierter Anwalt der allerneuesten Werke der zeitgenössischen Musik wie der historisch informierten Aufführungspraxis des Barock- und des Klassikzeitalters. Zudem ist er zu Hause im sinfonischen Kernrepertoire des 19. und 20. Jahrhunderts von Beethoven und Brahms, von Tschaikowsky und Dvořák, von Berg und Schostakowitsch. Dem Dirigenten liegt eine tief in die gesellschaftliche Relevanz von öffentlichen Konzerten hineinwirkende Programmpolitik am Herzen. Dabei wendet er dem Publikum emotional gerade nicht den Rücken zu, sondern wirbt mit all seinem Tun energisch darum, Hörbarrieren abzubauen und Ängste – etwa vor zeitgenössischer Musik – aufzulösen. Die erste gemeinsame CD von Vladimir Jurowski und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin aus dem Jahre 2015 wurde sogleich zu einem Meilenstein. Alfred Schnittkes gewaltiger Sinfonie Nr. 3 folgten 2017 eine Strauss-Mahler-Aufnahme und Violinkonzerte von Britten und Hindemith mit Arabella Steinbacher und dem RSB. 2020 erschien eine von der Kritik hochgelobte Einspielung von Gustav Mahlers „Das Lied von der Erde", im August 2021 wird Richard Strauss' „Eine Alpensinfonie" erscheinen.

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