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Wolfgang Haffner. Bild: ACT / Antje Wiech
Wolfgang Haffner. Bild: ACT / Antje Wiech

Viel Bewegung im Jazz

Insgesamt 13 Neueinsteiger bevölkern die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, darunter Schlagzeuger Wolfgang Haffner.

Dem Führungsduo kommen die vielen Neueinsteiger in den Jazz-Charts nicht in die Quere. Wie bereits vor einem Monat führen Gitarrenlegende Pat Metheny („From This Place“) und das aus „Babylon Berlin“ bekannte Moka Efti Orchestra mit seiner „Erstausgabe“ auch weiterhin die Top 20 an. Das umtriebige Trio Carla Bley, Andy Sheppard & Steve Swallow („Life Goes On”) bleibt lebensfroh und klettert von vier auf drei.

Der erste Neuzugang schwingt an vierter Stelle das Tanzbein. Schlagzeuger Wolfgang Haffner präsentiert mit „Kind Of Tango“ das große Finale seiner „Kind Of“-Trilogie, die ihn nach Ausflügen in die Welt des Cool Jazz und Flamenco nun nach Argentinien verschlägt. Einmal quer durchs Universum („Across The Universe“), zu den magischen Wäldern Skandinaviens („Entering The Woods”) und bis ins kalifornische Santa Barbara („8: Kindred Spirits (Live From The Lobero)“) reisen Kultgitarrist Al Di Meola, das Emil Brandqvist Trio und Modern-Jazz-Pionier Charles Lloyd auf den Positionen fünf bis sieben.

Neben der Moka Efti Orchestra-Begleitsängerin Severija und US-Pianistin Carla Bley sorgen Malia („The Garden Of Eve“, 16) und Lisa Bassenge („Mothers“, 20) für etwas weiblichen Touch in einer ansonsten sehr männerdominierten Hitliste. Während Malia auf ihrem aktuellen Album sehr blueslastig daherkommt, verneigt sich Bassenge vor berühmten Müttern der Musikgeschichte wie beispielsweise Annie Lennox oder Lady Gaga.

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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