Die Bremer Philharmoniker. Foto: Marcus Meyer
Die Bremer Philharmoniker. Foto: Marcus Meyer

Väter der Sinfonie

Programmatisch werden sich die Bremer Philharmoniker und Marko Letonja ab der kommenden Spielzeit intensiv mit der Geschichte der Symphonie beschäftigen.

Die Bremer Philharmoniker legen in der Spielzeit 2019/2020 einen Fokus auf die „Urväter" der Sinfonie – Joseph Haydn und Wolfgang Amadeus Mozart - und stellen sie in den direkten Kontext mit Komponisten anderer Epochen und zeitgenössischen Werken. Damit sollen gegenseitige Beeinflussungen verdeutlicht werden. Letonja wird fünf der zwölf Philharmonischen Konzerte selbst leiten und dabei Gastsolisten wie die Cellisten Alban Gerhardt und Leonard Elschenbroich, die Trompeterin Tine Thing Helseth, die Geschwister Isabelle und Boris Faust mit Violine und Bratsche sowie die Sopranistin Karen Vourc´h an seiner Seite haben. Bei weiteren Philharmonischen Konzerten begrüßen die Bremer Philharmoniker die Dirigenten Jane Glover, Vaclav Luks, Christian Kluxen und Hossein Pishkar, die ihr Debüt bei dem Orchester geben werden, sowie Carlos Kalmar, Clemens Schuldt und Mihhail Gerts, die bereits bei Philharmonischen und anderen Konzerten das Orchester geleitet haben. Ein Wiedersehen gibt es mit der Mezzosopranistin Diana Moore und dem Violinisten Frank Peter Zimmermann. Die beiden Pianisten Andreas Staier und Marc-André Hamelin, Mahan Esfahani am Cembalo, die Sopranistin Karen Vourc´h und das Signum Saxophon Quartett sind dagegen erstmals als Gäste dabei, und aus eigenen Reihen wird nicht nur der Solobratschist Boris Faust, sondern auch die Soloflötistin Hélène Freyburger mit Solokonzerten zu erleben sein.

Auch im musikpädagogischen Bereich sind die Musikerinnen und Musiker in der kommenden Spielzeit aktiv und beweisen mit neun Familienkonzerten, dass Angebote für Kinder ihnen ganz besonders am Herzen liegen. Jährlich erreichen die Bremer Philharmoniker durch ihr breitgefächertes Engagement für Schulen und Familien mehr als 15.000 Bremer Kinder und Jugendliche. 

Zwölf Philharmonische Konzerte an insgesamt 28 Konzertabenden, sechs Afterwork-Konzerte, acht Sonderkonzerte - u.a. beim Musikfestkonzert unter der Leitung vom Generalmusikdirektor des Theater Bremen, Yoel Gamzou - sechs öffentliche Proben, sieben Gastspiele (u.a. in der Elbphilharmonie), neun Familienkonzerte, zahlreiche Kammermusiken wie die beliebten Konzertreihen „Kammermusik am Sonntagmorgen" und „Himmlisches Sonntagsvergnügen" und sieben Opernpremieren sowie rund 30 Schulprojekte und Schulkonzerte und die fast täglich stattfindenden Veranstaltungen in den drei Musikwerkstätten geben in der Spielzeit 2019/2020 vielfach Gelegenheit, sich von der Qualität des Orchesters und seiner Bedeutung für die Stadt Bremen und dem gesamten Nordwesten zu überzeugen.

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