Die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko. Foto: Stephan Rabold
Die Berliner Philharmoniker und Kirill Petrenko. Foto: Stephan Rabold

Neue Welt ohne die Berliner

Erste USA-Tournee der Berliner Philharmoniker unter Kirill Petrenko muss abgesagt werden.

Die Berliner Philharmoniker und ihr Chefdirigent Kirill Petrenko sehen sich durch die andauernden Einschränkungen im internationalen Reiseverkehr aufgrund der Corona-Pandemie sowie die Schließung einiger Konzertsäle in den USA dazu gezwungen, ihre für November geplante USA-Tournee abzusagen. Die Tournee wäre mit 10 Konzerten in sechs verschiedenen Städten, darunter einer abschließenden Residenz in der New Yorker Carnegie Hall, die erste gemeinsame USA-Reise der Berliner Philharmoniker mit ihrem neuen Chefdirigenten Kirill Petrenko gewesen.

„Wir sind bereits im Dialog mit den Veranstaltern, um die geplanten Konzerte in Naples, Miami, Boston, Ann Arbor, Chicago und New York in den kommenden Jahren nachholen zu können. Im Moment ist eine solche Tournee aufgrund der aktuellen Situation leider nicht durchführbar, und es wäre auch unverantwortlich, an der ursprünglichen Planung festzuhalten, so sehr diese Entscheidung auch schmerzt“ sagte dazu Andrea Zietzschmann, Intendantin der Stiftung Berliner Philharmoniker. Das für den 4. November geplante Konzert in der Alten Oper in Frankfurt am Main ist von der Absage nicht betroffen.

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