So voll wird es wohl auf längere Zeit nicht mehr im Auditorium der Staatsoper Unter den Linden werden. Bild: Marcus Ebener
So voll wird es wohl auf längere Zeit nicht mehr im Auditorium der Staatsoper Unter den Linden werden. Bild: Marcus Ebener

450-Jahrfeier unter Corona

Die Staatskapelle feiert ihren Geburtstag mit Abstand.

Der Auftakt der Spielzeit 2020/21 Unter den Linden steht im Zeichen des 450-jährigen Jubiläums der Staatskapelle Berlin: Der ursprünglich bereits für die FESTTAGE 2020 vorgesehene Beethoven-Zyklus unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim, eröffnet die Saison am 31. August und wird am 2., 3. und 4. September fortgesetzt. Ein besonderes STAATSOPER FÜR ALLE in Kooperation mit unserem langjährigen Partner BMW Berlin ist für den 6. September in Planung. Unter welchen Bedingungen die Veranstaltung durchgeführt werden kann, wird derzeit geprüft. Informationen hierzu wird es nach der Spielzeitpause geben.

Am 11. September findet das Festkonzert „450 Jahre Staatskapelle Berlin" statt, ebenfalls dirigiert von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Pierre Boulez und Ludwig van Beethoven. Außerdem kommt Jörg Widmanns „450 Takte", ein Auftragswerk anlässlich des Jubiläums, zur Uraufführung. Am 12. September folgt ein an die geltenden Sicherheitsmaßnahmen angepasstes Geburtstagsfest für das Orchester. An diesem „Tag für die Staatskapelle Berlin" werden die Musikerinnen und Musiker in wechselnden kammermusikalischen Formationen und kleinen Orchesterbesetzungen bei freiem Eintritt im Großen Saal zu erleben sein. Zählkarten sind erforderlich und werden Ende August ausgegeben. Flankiert wird das Jubiläum durch weitere Angebote im Haus sowie durch eine Ausstellung zu „450 Jahren Staatskapelle Berlin" im Apollosaal.

Am 26. und 27. September findet das I. Abonnementkonzert der Staatskapelle Berlin 2020/21 unter der Leitung von Daniel Barenboim und mit Anne-Sophie Mutter als Solistin mit Ludwig van Beethovens Violinkonzert D-Dur Op. 61 in der Staatsoper Unter den Linden und in der Philharmonie Berlin statt. Ergänzt wird der Abend durch Werke von Pierre Boulez. Aufgrund noch laufender Abstimmungen mit der Philharmonie, startet der Vorverkauf für beide Termine am 20. August.

Als erste Opernproduktion der neuen Spielzeit steht mit ARIADNE AUF NAXOS am 13., 15., 25. und 27. September ein Werk von Richard Strauss auf dem Programm, der 20 Jahre als Hofkapellmeister und GMD an der Berliner Hofoper tätig war. Die Oper, mit ihrem 30-köpfigen Orchester ohne Chor, wird aus dem Ensemble besetzt mit Anna Samuil in der Titelpartie und u.a. Andreas Schager (Bacchus), Marina Prudenskaya (Komponist) sowie Roman Trekel (Musiklehrer). Die musikalische Leitung übernimmt Staatskapellmeister Thomas Guggeis. Zuletzt war die Inszenierung von Hans Neuenfels Anfang 2018 an der Staatsoper Unter den Linden zu erleben.

Unter Berücksichtigung der geltenden Corona-Sicherheitsmaßnahmen wird es im August und September eine reduzierte Platzkapazität von etwa 370 Plätzen im Großen Saal und von ca. 20 Plätzen im Alten Orchesterprobensaal geben. Für jede Aufführungssituation sowie für die jeweilige Einlass-, Auslass- und Pausensituation gibt es ein Hygienekonzept, das in Absprache mit den zuständigen Behörden erarbeitet wird. Die Besucherinnen und Besucher werden über die Schutzmaßnahmen beim Kartenkauf, auf unserer Homepage und vor dem Vorstellungsbesuch per Mail informiert.

 

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