Naturhorn mal anders: Symbolbild für Umweltkonzerte der DOV. Bild: Mischa Blank
Naturhorn mal anders: Symbolbild für Umweltkonzerte der DOV. Bild: Mischa Blank

Umweltkonzerte

Mitglieder von Berufsorchestern aus ganz Deutschland veranstalten im Rahmen der neuen Klimaschutzinitiative Orchester des Wandels ihr erstes gemeinsames Konzert.

Auf der Hamburger Klimawoche spielen am 26. September Musikerinnen und Musiker der Hamburger und Bremer Philharmoniker, der Staatskapelle Berlin, des Staatsorchesters Braunschweig sowie des Philharmonischen Orchesters Lübeck. Sie unternehmen eine Zeitreise durch die Musik parallel zu einer Zeitreise durch die Zerstörung des Planeten.

„Um die weltweite Zerstörung der Umwelt endlich zu stoppen, brauchen wir in allen Bereichen eine Aufbruchsstimmung“, sagt Christian Hübsch, stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Orchestervereinigung (DOV). „Orchester des Wandels ist die Klimaschutzinitiative der deutschen Berufsorchester und leistet dazu einen wertvollen Beitrag. Auch im Kultursektor muss ein umfassendes und tiefgreifendes Umdenken stattfinden.“ Die DOV unterstützt die Klimaschutzinitiative der deutschen Berufsorchester.

In Braunschweig und Bremen haben bereits Konzerte der ortsansässigen Orchester im Rahmen der Klimaschutzinitiative stattgefunden. Duisburg folgt ebenfalls am 26. September. „Das Engagement der Ensembles zeigt die Bereitschaft zur Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung“, sagt Hübsch.

Hintergrund: Klimaschutzinitiative Orchester des Wandels

Den Verein Orchester des Wandels Deutschland e.V. gründeten zahlreiche Mitglieder deutscher Berufsorchester im Juni. Er ist basisdemokratisch strukturiert und offen für alle Berufsorchester, professionelle freie Ensembles sowie einzelne Musikerinnen und Musiker. Mit den Mitteln der Musik will die Klimaschutzinitiative einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

www.orchester-des-wandels.de

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