"Und glücklich kehrt ewiger Gesang zurück." La pellegrina, 4. Intermedium. Foto aus der Oper "Il ritorno d'Ulisse in patria" bei den Innsbrucker Festwochen 2017. Bild: Rupert Larl
"Und glücklich kehrt ewiger Gesang zurück." La pellegrina, 4. Intermedium. Foto aus der Oper "Il ritorno d'Ulisse in patria" bei den Innsbrucker Festwochen 2017. Bild: Rupert Larl

Tu, felix Austria

Glückliches Österreich: Auch die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik finden statt.

Gute Nachrichten aus Innsbruck: Alle drei Opernproduktionen können realisiert werden, wenn auch in adaptierter Form: „Leonora" wird im Tiroler Landestheater mit kleinen szenischen Interaktionen konzertant (ohne Kostüme und Bühnenbild) dargeboten. „La pellegrina" kann als rein konzertante Aufführung im Haus der Musik Innsbruck erlebt werden. Ebendort finden auch die drei szenischen Aufführungen der Barockoper:Jung „L'empio punito" statt.

Das Tiroler Landestheater und der Große Saal im Haus der Musik Innsbruck werden auch für die Konzerte die Hauptspielorte sein. „Beethoven!" und „Vivaldi" erklingen nun im Tiroler Landestheater, während „From Purcell with Love" und „Stabat Mater" das Publikum im Haus der Musik verzaubern. Wie begehrt die Alte Musik in Innsbruck trotz der unsicheren Zeiten ist, zeigen 160 Anmeldungen zum diesjährigen Cesti-Gesangswettbewerb. Dessen Final-Konzert bildet den letzten Höhepunkt des 44. Festwochen-Sommers.
 
Mit vielen altbekannten und neuerdachten Formaten werden die Festwochen darüber hinaus die Stadt zum Klingen bringen: Das Publikum ist herzlich eingeladen, den Lunchkonzerten im Hofgarten zu lauschen, dem Concerto Mobile durch die Innenstadt zu folgen und die neue Spielstätte im Zeughaus zu erkunden.

"Wir sind euphorisch, dass wir jetzt doch Festwochen durchführen können", freut sich Intendant Alessandro De Marchi auf die zahlreichen Konzerte und Opernaufführungen, die vom 31. Juli bis zum 30. August stattfinden werden.

Für das Festwochen-Team werden diese Festwochen eine besondere Herausforderung, betont Betriebsdirektorin Eva-Maria Sens: „Veranstaltungsstätten werden getauscht, Saalpläne auf die neuen Vorgaben hin adaptiert, Bühnenaufstellungen neu gedacht und ganze Produktionen neu konzipiert, um Abstandsregelungen zu berücksichtigen. Mit dem gewohnten Festwochen-Herzblut und einer Extraportion Engagement nehmen wir alle gemeinsam diese Herausforderung an, um für unsere KünstlerInnen und BesucherInnen unvergessliche Festwochen auf die Beine zu stellen."
 
Besondere Zeiten erfordern laut Geschäftsführer Markus Lutz auch bei den Festwochen besondere Maßnahmen: „Das Programm fällt angesichts der geltenden Beschränkungen in diesem Jahr etwas schlanker aus als ursprünglich geplant und es wird ein umfangreiches Präventionskonzept zum Schutz der BesucherInnen und KünstlerInnen der Festwochen erarbeitet."

Im Spanischen Saal von Schloss Ambras und im Riesensaal der Hofburg können diesen Sommer aus organisations- und sicherheitstechnischen Gründen leider keine Konzerte stattfinden. Dies gilt auch für den Dom zu St. Jakob und die Stiftskirche Wilten.

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