Das Leipziger Barockorchester. Bild: Sylvia Hauptmann
Das Leipziger Barockorchester. Bild: Sylvia Hauptmann

Wettbewerb für barocke Holzbläser

Der 11. Internationale Telemann-Wettbewerb beginnt am Sonntag, 29. August, in Magdeburg.

Bis zum 4. September wetteifern 43 junge Musikerinnen und Musiker aus 20 Nationen im Magdeburger Gesellschaftshaus um die begehrten Preise. Die Kandidaten kommen aus Südkorea, Österreich, Ungarn, Spanien, Japan, Belgien, Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen, der Schweiz, Hong Kong, Großbritannien, Israel, Kroatien, Taiwan, Tschechien, Weißrussland, Deutschland sowie erstmals aus Kuba und Venezuela. Sie sind Studierende oder Absolventen von 22 renommierten Musikhochschulen in Europa und Asien, darunter die Schola Cantorum Basiliensis, das Mozarteum Salzburg, das Royal Conservatory Brussels, die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, das Konservatorium Amsterdam und die Tokyo University of Arts.

Der äußerst anspruchsvolle Wettbewerb ist im 20. Jahr seines Bestehens für historische Holzblasinstrumente (Blockflöte, Traversflöte, Barockoboe) ausgeschrieben.

Der 11. Internationale Telemann-Wettbewerb, der pandemiebedingt erstmals in den Spätsommer verschoben werden musste, beginnt mit einer öffentlichen Begrüßung der Teilnehmenden am Sonntag, dem 29. August, um 18 Uhr. Für die musikalische Umrahmung sorgt das junge Ensemble „Tornita“ aus Leipzig. Der Eintritt zu dieser Auftaktveranstaltung ist frei.

In drei öffentlichen Wettbewerbsrunden präsentieren die Teilnehmenden Werke von Telemann und seinen Zeitgenossen. Das abwechslungsreiche Wettbewerbsprogramm wird durch ein attraktives Begleitprogramm ergänzt und endet mit der Preisverleihung im festlichen Abschlusskonzert am Sonnabend, 4. September, 20 Uhr, in der Ratsdiele des Magdeburger Rathauses. Insgesamt stehen Auszeichnungen im Gesamtwert von 16.000 Euro zur Verfügung, und auf die Ausgezeichneten warten auch Konzertverpflichtungen bei renommierten Alte-Musik-Festivals.

Die erste Wettbewerbsrunde findet am Montag, 30. August, ab 11 Uhr und Dienstag, 31. August, ab 10 Uhr im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses Magdeburg statt. Die zweite Runde läuft am Mittwoch, 1. September, ab 13 Uhr, und am Donnerstag, 2. September, ab 10 Uhr. Die Finalrunde wird am Sonnabend, dem 4. September, ab 10 Uhr, ausgetragen. Nach der Ehrung der Preisträger im Alten Rathaus Magdeburg (4.9., 16 Uhr) endet der Wettbewerb dort auch mit dem festlichen Abschlusskonzert (20 Uhr).

Die Leistungen der jungen Interpretinnen und Interpreten werden von einer hochkarätig besetzten internationalen Fachjury bewertet, die unter der Leitung von Prof. Dr. Barthold Kuijken (B) steht.Der Jury gehören weiterhin Prof. Katharina Arfken (D/CH), Prof. Kate Clark (AUS/NL), Prof. Saskia Coolen (NL), Prof. Paul Dombrecht (B) und Prof. Michael Schneider (D) an. Ausgelobt sind drei Hauptpreise, darunter der mit 7.500 Euro dotierte Preis der Mitteldeutschen Barockmusik, mehrere Sonderpreise sowie der Bärenreiter Urtext-Preis und der von der Stadtsparkasse Magdeburg gestiftete Publikumspreis. Ferner werden Konzertverpflichtungen in Aussicht gestellt, unter anderem im Rahmen des Bachfestes Leipzig, der Arolser Barock-Festspiele und der Magdeburger Telemann-Festtage.

Die 11. Ausgabe des Internationalen Telemann-Wettbewerbs steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff.

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