Köln, Modellstadt des Karnevals - zumindest in der Selbstwahrnehmung.
Köln, Modellstadt des Karnevals - zumindest in der Selbstwahrnehmung.

Tätä Tätä Tätä: Musikkultur und Karneval

Der Deutsche Musikrat hat die Aufnahme des Bunds Deutscher Karneval beschlossen.

Gemeinsam wollen sich der Bund Deutscher Karneval und der Deutsche Musikrat für die Vielfalt kultureller und musikalischer Traditionen, wie sie sich auch im Karneval spiegelt, einsetzen, heißt es in einer Mitteilung des Musikrates.

Pünktlich zum Auftakt der Karnevalswoche begrüßt der Deutsche Musikrat den Bund Deutscher Karneval als neues Mitglied. Der Bundesverband widmet sich der Pflege des Karnevals, der Fastnacht und des Faschings und berücksichtigt dabei die verschiedenen Traditionen und regionalen Unterschiede. Dazu unterhält der Bund u.a. ein Zentralarchiv der Deutschen Fastnacht, fördert das offizielle Deutsche Fastnachtsmuseum in Kitzingen und verleiht einen Kulturpreis. Zudem gibt der Bund die Publikation „Deutsche Fastnacht“ heraus und widmet sich in Fachausschüssen und mit der Durchführung von Tagungen den zentralen Themen, Fragen und Herausforderungen in diesem Bereich. Das Präsidium des Deutschen Musikrates hat in seiner letzten Sitzung einstimmig die Aufnahme des Bunds Deutscher Karneval beschlossen.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Der Karneval ist in seinen unterschiedlichen Ausprägungen seit Jahrhunderten Teil der Kulturellen Vielfalt Europas und hat eine starke verbindende Kraft. Mit der Aufnahme des Bunds Deutscher Karneval möchte der Deutsche Musikrat nicht nur das Bewusstsein um den Wert von Karneval als Kulturgut und europäisches Erbe stärken, sondern auch ein Zeichen setzen für die Pluralität von musikalischen und kulturellen Stilen und Traditionen in Europa.“

Und Klaus-Ludwig Fess, Präsident des Bunds Deutscher Karneval, merkt an: „Fasching, Fastnacht und Karneval sind Kultur und werden durch die Mitgliedschaft im Deutschen Musikrat gestärkt und gewürdigt. Wir freuen uns auf eine gute und nachhaltige Zusammenarbeit.“

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