Leo McFall. Foto: Ville Hautakangas
Leo McFall. Foto: Ville Hautakangas

Symphonieorchester Vorarlberg

Das Symphonieorchester Vorarlberg freut sich über hohe Besucherzahlen und auf den neuen Chefdirigenten Leo McFall.

In der soeben beendeten Saison 2018/19 erlebten 30.200 Besucherinnen und Besucher insgesamt 15 Produktionen des Symphonieorchesters Vorarlberg. Die Durchschnittsauslastung konnte noch einmal leicht gesteigert werden und zuletzt wurden nicht nur die beiden Konzerte der 8. Symphonie von Gustav Mahler, sondern auch die Generalprobe vom ausverkauften Haus bejubelt.

„Das Gesamtbudget belief sich heuer auf 1,446 Millionen Euro. Der Eigenfinanzierungs-Anteil sank im Vergleich zum Vorjahr leicht von 65 auf 63 Prozent“, berichtete Präsident Manfred Schnetzer anlässlich der Pressekonferenz im Casino Bregenz. Die Auslastung der Abo-Konzerte war mit 94,5 Prozent erfreulich hoch (plus 9,24 Prozentpunkte im Vergleich zur Saison 2016/17).

Leo McFall tritt sein Amt als neuer Chefdirigent zur Saison 2020/21 an. Bereits in der kommenden Saison wird der Brite das Abo-Konzert 5 leiten. Werke von Richard Wagner, Alban Berg und Peter I. Tschaikowsky werden zu hören sein. 

Zu den sechs Abo-Konzerten gesellen sich zahlreiche weitere Konzerte, darunter beispielsweise zehn Opern-Vorstellungen im Vorarlberger Landestheater, ein Gastspiel in Lustenau sowie die Mitwirkung an Festivals und Konzertreihen wie den Montforter Zwischentönen und den Bregenzer Festspielen.

Rund 2.000 Abonnenten zählt das SOV derzeit, 110 davon sind auch Vereinsmitglieder. Mit einem neuen Modell, das Freunde, Förderer und Mäzene unterscheidet, sollen mehr Mitglieder gewonnen werden, erläuterte Orchestervertreter Guy Speyers: „Davon profitieren nicht nur die Mitglieder. Wir ermöglichen mit diesen Beiträgen auch Musikvermittlungsformate oder Workshops im Rahmen von Schulpartnerschaften.“ Sebastian Hazod ergänzte: „Wir stellen die Vereinsmitgliedschaft auf neue Beine und gestalten ein modernes Vorteilspaket mit unterschiedlichen Abstufungen. Damit möchten wir uns über unseren wunderbaren Abonnentenstamm hinaus in der Region verwurzeln.“

www.sov.at

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