Arnold Schönberg. Bild: Arnold Schönberg Center Wien
Arnold Schönberg. Bild: Arnold Schönberg Center Wien

Studenten befassen sich mit Schönberg

Die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) veranstaltet im November eine Hommage an Arnold Schönberg.

Die Hochschule für Musik und Theater München (HMTM) veranstaltet vom Montag, den 25. November bis Donnerstag, den 28. November 2019 eine Hommage an Arnold Schönberg, den ersten Protagonisten der Atonalität, der als einflussreicher Lehrer zahlreiche Komponistinnen und Komponisten geprägt hat, die so verschieden sind wie Alban Berg, John Cage, Hanns Eisler oder Karlheinz Stockhausen. In vier Konzerten, jeweils um 19:00 Uhr im Großen Konzertsaal der Arcisstr. 12 bzw. in der Reaktorhalle (am 26.11.) werfen Studierende und Lehrende der HMTM facettenreiche Schlaglichter auf »Schönberg und seine Schüler«.

Die künstlerischen Leiter des Festivals, Prof. Bernhard Haas und Prof. Markus Bellheim, verlautbaren zu diesem Vorhaben: »Es gibt kaum einen Komponisten, der im Laufe seines Lebens eine so immense Entwicklung durchlaufen hat wie Arnold Schönberg und der dabei doch er selbst geblieben ist. Als Kompositionslehrer dürfte er der bedeutendste des 20. Jahrhunderts gewesen sein. Alle sind ihren jeweils eigenen Weg gegangen. Diesen Entwicklungen nachzuspüren ist nicht nur für die Studierenden der Hochschule sehr interessant, sondern hoffentlich auch für unser Publikum.«

Der erste Abend unter dem Titel »Schönberg und seine Schüler« stellt insbesondere das Liedschaffen von Schönberg, Webern, Berg, Eisler und Ullmann in den Mittelpunkt. Studierende der Gesangsabteilung wie Susanne Kapfer, Ansgar Theis und Céline Akçağ treten ebenso auf wie die Pianistinnen und Pianisten Amadeus Wiesensee, ChiaLun Hsu und Rebeka Stojkoska. Berhard Haas interpretiert die Schönberg-Orchesterstücke op. 16 in einer eigenen Bearbeitung für Orgel.

Das ensemble oktopus, das Neue Musik-Ensemble der HMTM unter der Leitung von Prof. Konstantia Gourzi, gestaltet den zweiten Konzertabend unter dem Titel »Von Schönberg bis heute«. Das ensemble interpretiert Kammermusikwerke von Unsuk Chin, Marco Nikodijevic und Nikos Skalkottas, eingerahmt von verschiedenen Klavierwerken von Schönberg.

»Lieder und Kammermusik« von Korngold, Webern, Schönberg, Hans-Erich Apostel, John Cage u.v.m. und füllen den dritten Abend des Schönberg-Festivals. Ein Höhepunkt ist dabei die Aufführung der selten aufgeführten »Ode an Napoleon Buonaparte« op. 41 von Arnold Schönberg. Es spielen Anna-Lena Elbert, Amadeus Wiesensee, Michael Schäfer, Bernhard Haas, Markus Bellheim u.a.

Am vierten Abend des Festivals steht Schönbergs A-cappella-Werk »Friede auf Erden«, interpretiert vom Madrigalchor der HMTM, im Zentrum des Programms. Daneben stehen weitere Werke von Schönberg, Webern und Berg sowie auch die Fagottsonate von Nikos Skalkottas und ein Auszug von John Cage's »Number Pieces«. Unter den Mitwirkenden sind dabei u.a. die Professoren Georg Arzberger und Dag Jensen.

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