Alain Altinoglu. Bild: Marco Borggreve
Alain Altinoglu. Bild: Marco Borggreve

Start mit Altinoglu

Das hr-Orchester eröffnet die Spielzeit mit seinem neuen Chef.

"Kommunikation" – das ist Alain Altinoglus Antwort auf die Frage nach der wichtigsten Tugend eines Dirigenten. Genauso wichtig ist es ihm, dass das Orchester "Teil der Stadt" wird, in dem es sich befindet. Mit der bedeutendsten Sinfonie des französischen Repertoires stellt sich der charismatische und auf intensiven Austausch bedachte Franzose nun als neuer Chefdirigent des hr-Sinfonieorchesters dem Frankfurter Publikum vor. Bei seinen beiden Antrittskonzerten wird neben der "Symphonie fantastique", die das Leben und Sterben einer fiktiven Künstlerpersönlichkeit in plastischen Farben und Effekten schildert, noch das wichtigste Violinkonzert des 20. Jahrhunderts zu erleben sein – komponiert von Alban Berg, gewidmet der jung verstorbenen Manon Gropius, unter dem Titel "Dem Andenken eines Engels". Ein Werk der Zwölftonmusik, das aber so nahe geht und tief berührt wie kaum eine andere Musik dieser Gattung. Es ist, sagt auch der Geiger Frank Peter Zimmermann, "ein Stück, das unter die Haut geht".

Das Konzert am 9. September sendet hr2-kultur als Live-Übertragung im Rahmen des ARD-Radiofestivals sowie als Wiederholung am Dienstag, 21. September, jeweils um 20.04 Uhr. Das Konzert am 10. September gibt es als Video-Livestream auf hr-sinfonieorchester.de, bei Facebook und YouTube.

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