So wird es in diesem Jahr leider nicht: Konzert des Festivals Spannungen. Bild: RWE
So wird es in diesem Jahr leider nicht: Konzert des Festivals Spannungen. Bild: RWE

Spannungen im Radio

Nach der Absage des renommierten Kammermusikfests „Spannungen“ holt der Deutschlandfunk das Festivalprogramm ins Radio.

Für jeweils eine Woche im Jahr ist das Städtchen Heimbach in der Eifel ein Zentrum für Kammermusik. Seit 1998 bietet dort das Kammermusikfest „Spannungen“ eine Bühne für herausragende Interpretinnen und Interpreten. Nachdem das Festival coronabedingt abgesagt werden musste, holt der Deutschlandfunk jetzt die Künstlerinnen und Künstler aus dem diesjährigen Festivalprogramm ins Radio. Zu hören sind der Pianist Lars Vogt, Christian und Tanja Tetzlaff, Isabelle Faust, Antje Weithaas, Sharon Kam und viele andere mit Werken von Ludwig van Beethoven bis Jörg Widmann, von Johannes Brahms bis Olivier Messiaen.

Als „Ghost Festival der Spannungen:Künstler“ im Deutschlandfunk sind ab dem 3. August insgesamt neun Konzerte in moderierten Sendungen mit O-Tönen der Künstler zu hören, online sind die Konzerte bereits ab dem 10. Juli 2020 unter deutschlandfunk.de/konzerte aufrufbar. 

Die Proben und Aufnahmen finden vom 21. bis 28. Juni, dem eigentlich geplanten Festivalzeitraum, ohne Publikum in der Berliner Jesus-Christus-Kirche Dahlem statt. Das Konzert am 25. Juni um 20.00 Uhr mit Werken von Antonín Dvořák, Béla Bartók und Felix Mendelssohn Bartholdy wird darüber hinaus live im Programm von Deutschlandfunk Kultur übertragen.  Das moderierte Konzert für Kinder über Modest Mussorgskis „Bilder einer Ausstellung“ mit Malte Arkona als Moderator und Lars Vogt am Klavier sendet Deutschlandfunk Kultur am 6. September um 7.30 Uhr im Kinderprogramm „Kakadu für Frühaufsteher“.

 

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