Schirmherr des Wettbewerbs ist Andris Nelsons. Bild: Marco Borggreve
Schirmherr des Wettbewerbs ist Andris Nelsons. Bild: Marco Borggreve

Sich mit den Besten messen

Beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb messen sich 2021 die besten Studierenden in den Fächern Violine und Klaviertrio.

Die jungen Musiker präsentieren ihr Können vom 11. bis zum 15. September 2021 in Berlin vor der hochkarätig besetzen Jury von Deutschlands ältestem Nachwuchswettbewerb in der klassischen Musik.

Die Teilnehmenden wetteifern um die begehrten Auszeichnungen, Preisgelder in einer Gesamthöhe von über 20.000 Euro und die Produktion einer CD-Aufnahme. Unter den Preisen findet sich auch der „Preis des Bundespräsidenten“, der einzige Geldpreis, den der Bundespräsident im Bereich der Musik vergibt. Den Juryvorsitz im Fach Violine hat die Geigerin Tanja Becker-Bender inne. Für das Fach Klaviertrio konnte Paul Rivinius als Juryvorsitzender gewonnen werden. Die Wertungsspiele und das Finalistenkonzert können kostenfrei besucht werden und sind erstmalig auch im Livestream abrufbar unter www.fmbhw.de. Auch das Preisträgerkonzert im Konzerthaus Berlin wird live gestreamt.

Mit über 40 angemeldeten Geigern und 16 Klaviertrios ist die Zahl der Bewerbungen für den kommenden Wettbewerb außerordentlich hoch. Dazu Sebastian Nordmann, Künstlerischer Leiter des Wettbewerbes und Intendant des Konzerthauses Berlin: „Gerade in diesen Monaten der Pandemie mit wenigen Auftritten, Probespielen oder Wettbewerben ist es den Veranstaltern ein großes Anliegen, den Nachwuchsmusikern eine Motivation zu bieten. Die hohe Anmeldungszahl in beiden Wettbewerbsfächern zeigt die ungebremste Euphorie für diesen Wettbewerb von Seiten der Studierenden. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam einen wichtigen Baustein für die Konstanz im Musikleben liefern können.“

Wie jedes Jahr prägen das Programm auch zwei Auftragswerke: Helena Winkelman (Violine solo) und Vito Žuraj (Klaviertrio) komponierten die Stücke, die von allen Teilnehmenden des jeweiligen Fachs vorgetragen werden. Die Komposition von Helena Winkelman wurde durch die Mendelssohn-Gesellschaft e. V., Berlin finanziert. Diese Förderung wird unter dem Titel „Fanny Hensel-Preis“ bis 2029 jährlich vorzugsweise an eine renommierte Komponistin vergeben. Über die Vergabe entscheidet die Künstlerische Leitung des Wettbewerbs.

Die Schirmherrschaft des Wettbewerbs hat der Gewandhauskapellmeister Andris Nelsons inne. Ausrichterinnen sind die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, die Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und die Universität der Künste Berlin.

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