Der Markus-Sittikus-Saal in Hohenems. Bild: Schubertiade
Der Markus-Sittikus-Saal in Hohenems. Bild: Schubertiade

Schubertiade fällt deutscher Corona-Politik zum Opfer

Nachdem Deutschland Vorarlberg zum Risiko-Gebiet erklärt hat, kann die Schubertiade nicht mehr stattfinden.

Im Zusammenhang mit der Schubertiade-Konzertreihe vom 1. bis 7. Oktober in Hohenems war die finanzielle Situation allein schon durch den vorgeschriebenen Mindestabstand zwischen den Besuchern sehr angespannt. Nachdem Deutschland das Bundesland Vorarlberg zum Risikogebiet erklärt und eine Reisewarnung ausgesprochen hat, würde das kleine Festival nun mindestens die Hälfte seiner Gäste verlieren. Dadurch seien die Konzerte nicht mehr durchführbar, teilt die Leitung mit, und sieht sich zur Absage der letzten Schubertiade-Periode dieses Jahres gezwungen.

"Die Absage tut uns ausgesprochen weh, denn wir hatten gehofft, zumindest das Saisonende halbwegs versöhnlich und optimistisch gemeinsam mit Publikum und Künstlern begehen zu können. Alle Programmhefte waren fertig, alle Eintrittskarten wegen der notwendigen Herstellung des Mindestabstandes zum zweiten Mal verschickt und die Gäste voller Vorfreude auf musikalische Erlebnisse. Wir hoffen und freuen uns nun auf ein gesundes Wiedersehen im kommenden Frühjahr!", heißt es von Gerd Nachbauer, dem Geschäftsführer der Schubertiade.

Zur Übersicht