Porträtkünstlerin Hélène Grimaud. Bild: Mat Hennek
Porträtkünstlerin Hélène Grimaud. Bild: Mat Hennek

Schleswig-Holstein steht in den Startlöchern

Das 36. Schleswig-Holstein Musik Festival stellt vom 3. Juli bis zum 29. August 2021 den Komponisten Franz Schubert und die Pianistin Hélène Grimaud in das Zentrum seines Programms.

Große Dirigenten wie Alan Gilbert, Manfred Honeck, Paavo Järvi, Omer Meir Wellber und Ton Koopman sind beim Festival zu erleben. Außerdem treten Solistinnen und Solisten wie Anne-Sophie Mutter, Janine Jansen, Elisabeth Leonskaja, Alice Sara Ott, Sol Gabetta, Sabine Meyer, Ivo Pogorelich, Nigel Kennedy, Christian Gerhaher, Sergej Nakariakov, Xavier de Maistre und Rolando Villazón auf. Das SHMF begrüßt Klangkörper wie das Kammerorchester Basel, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das BBC Philharmonic Orchestra, die NDR Radiophilharmonie, das NDR Elbphilharmonie Orchester und die NDR Bigband. Abseits der Klassik darf sich das Publikum auf bedeutende Künstlerinnen und Künstler wie Esther Ofarim, Katharina Straßer, Gregory Porter, Tom Jones, Milow, Giora Feidman, Wolfgang Ambros, Ulrich Tukur, Rainhard Fendrich und Konstantin Wecker freuen.

Zahlen und Fakten

157 Konzerte, fünf »Musikfeste auf dem Lande«, zwei Kindermusikfeste und ein Werftsommer werden in 79 Spielstätten an 51 Orten in Schleswig-Holstein, Hamburg, im Süden Dänemarks und im Norden von Niedersachsen veranstaltet. Der vom Stiftungsrat genehmigte Haushalt beläuft sich auf rund 10 Millionen Euro. Der Landeszuschuss beträgt in diesem Jahr 1,233 Millionen Euro. Darüber hinaus dankt das SHMF dem Land Schleswig-Holstein für die großzügige Unterstützung in diesem zweiten Pandemie-Jahr. Ein weiterer Dank richtet sich an die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), an die Initiative Musik, an das Sonderprogramm NEUSTART KULTUR, sowie an die Gesellschaft für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte (GEMA). Verträge mit den Haupt-, Konzert- und Sachsponsoren sowie Spenden und Zuschüsse sichern die Finanzierung ab.

Neue Spielstätten unter freiem Himmel

Rund zwei Drittel aller Konzerte finden unter freiem Himmel statt. Um auch unter Open-Air-Bedingungen besondere musikalische Ansprüche zu erfüllen, wird das SHMF zwei überdachte, fest installierte Bühnen errichten: Auf Gut Emkendorf steht eine Bühne für großes Orchester und auf dem Gelände von Schloss Gottorf in Schleswig eine Kammermusikbühne.

Darüber hinaus gibt es eine Vielzahl weiterer Open-Air-Spielstätten, die ihre SHMF-Premiere feiern: So zieht das SHMF auf die idyllischen Geländeflächen der Güter Altfresenburg bei Bad Oldesloe, Haseldorf, Hasselburg und Pronstorf. Das Festival ist im Park von Schloss Ahrensburg, im Innenhof von Schloss Glücksburg sowie im Innenhof des Plöner Schlosses zu Gast. Es errichtet Open-Air-Bühnen beim Feuerwehrmuseum in Norderstedt, im Wallmuseum von Oldenburg in Holstein und am »Kunstwerk Carlshütte« der NordArt in Rendsburg-Büdelsdorf. Mit dem Weingut Waalem und dem Platz vor der Strandkorbhalle in Utersum feiern gleich zwei neue Spielstätten auf Föhr ihre SHMF-Premiere. Spektakuläre Konzerterlebnisse versprechen erstmals die Trabrennbahn in Elmshorn, das Kieswerk in Warder, den Yachthafen des Kieler Yacht Clubs in Strande, sowie die Freilichtbühne in Lübeck. Das Festival zieht außerdem auch in diesem Sommer wieder mitten in die Städte Norddeutschlands – erstmals macht es auf dem Gemeindesportplatz in Rellingen, dem Bürgermeistergarten in Wilster und dem Hohenzollernpark in Schenefeld/Mittelholstein Halt.  

Komponisten-Retrospektive: Franz Schubert

Im Mittelpunkt der Komponisten-Retrospektive steht der Frühromantiker Franz Schubert (1797–1828). In rund 50 Konzerten widmen sich Künstlerinnen und Künstler wie Janine Jansen, Elisabeth Leonskaja, Daniel Hope, Sabine Meyer, Christoph und Julian Prégardien, Alexander Lonquich, Benjamin Appl, Christian Gerhaher, Ivo Pogorelich und Lucas & Arthur Jussen sowie Klangkörper wie das BBC Philharmonic Orchestra, das Kammerorchester Basel, das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, das Schleswig-Holstein Festival Orchestra, das Busch Trio und das Goldmund-Quartett dem Œuvre des österreichischen Komponisten.

Wie sich die Musik Franz Schuberts in modernem Gewand neu interpretieren und arrangieren lässt, präsentieren The Erlkings ebenso wie die Wiener Ensembles Musicabanda Franui und die Strottern. Auch Liedermacher-Legende Konstantin Wecker und das Ensemble Philharmonix präsentieren eigene Arrangements von Schuberts Werken. Darüber hinaus nimmt das SHMF die Komponisten-Retrospektive zum Anlass, einen Blick auf die heutige musikalische Prominenz in Österreich zu werfen: Neben den Wiener Originalen und Begründern des Austropop, Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich, sind die Ensembles Faltenradio und Mnozil Brass auf den Festivalbühnen zu Gast.

Künstlerporträt: Hélène Grimaud

Die französische Pianistin Hélène Grimaud ist die diesjährige Porträtkünstlerin des Schleswig-Holstein Musik Festival. Erstmals war sie 2013 beim SHMF zu Gast. Sie verliebte sich gleichermaßen in Landschaft, Spielstätten und die besondere Festivalatmosphäre und äußerte früh ihr Interesse, das SHMF noch intensiver kennenzulernen. Genau dies geschieht jetzt im Rahmen ihres Künstlerporträts: Im Laufe des Festivalsommers präsentiert sie insgesamt elf Konzert. Dabei lädt sie das Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Paavo Järvi, die Camerata Salzburg, das NDR Elbphilharmonie Orchester unter Pablo Heras-Casado, die kanadische Sopranistin Measha Brueggergosman und den deutschen Cellisten Jan Vogler zu sich auf die Bühne ein.

The Big Vienna

Mit »The Big Vienna« findet das erfolgreiche SHMF-Format der Themenwochenenden auf dem Gelände der NordArt in Rendsburg-Büdelsdorf einen neuen, schwungvollen Höhepunkt: An zwei Tagen wird die Musik großer Wiener Komponisten in jeweils drei Konzerten präsentiert. Mit dabei sind Stargeiger Daniel Hope, der Tenor Julian Prégardien, die Wiener Schauspielerin und Chansonnière Erika Pluhar, das Schleswig-Holstein Festival Orchestra unter der Leitung der jungen Dirigentin Lin Liao und das Zürcher Kammerorchester.

Neu dabei: Der Werftsommer

Das typische Schleswig-Holstein findet sich nicht nur in ländlicher Idylle oder in lebendiger Städtekultur, sondern auch in geschichtsträchtiger Hafenindustrie. Grund genug für das SHMF, dieses urbane Ambiente zur Kulisse eines neuen Formats zu machen: Auf dem Gelände der Lübecker Kulturwerft Gollan – hier ist auch der Sitz des Festivals – feiert der »Werftsommer« Premiere! An einem Wochenende wird das Industriegelände zur Bühne für Bands, Singer-Songwriter und aufstrebende Künstler, die zum Schwelgen und Staunen animieren: So tritt der Hamburger Exportschlager, die Techno Marching Band MEUTE auf, außerdem der deutsche Reggae-Sänger und Songwriter Patrice, die einstige Straßenmusikerin und selbsternannte »Anti-Folk«-Künstlerin Alicia Edelweiss, sowie die Lüneburger Singer-Songwriterin Miss Allie. Außerdem sind mit Dota & Band und Die Höchste Eisenbahn zwei Berliner Indie-Pop-Bands dabei. Durch das Wochenende führt Poetry Slam-Moderator Tilo Strauß.

Martin Grubingers 20-jähriges SHMF-Jubiläum

Im Jahr 2001 trat Martin Grubinger, damals 18-jährig, erstmals beim SHMF auf. Seine Festivalpremiere fand im Rahmen eines Musikfests auf dem Lande auf Gut Emkendorf statt. Ein paar Zuhörer hätten den Saal verlassen, so erinnert sich Martin Grubinger. Doch auch wenn das schleswig-holsteinische Publikum damals noch nicht auf diesen Schlagzeugvirtuosen vorbereitet sein mochte, so entwickelte sich die gegenseitige Liebe schnell. Längst ist Martin Grubinger festes Mitglied der Festivalfamilie und begeistert Team wie Publikum mit spektakulären Konzerten. Eine besondere Höchstleistung zeigte er im vergangenen Jahr: Im Rahmen des »Sommers der Möglichkeiten« reiste er mit seinem Team und zwei LKW durch ganz Schleswig-Holstein und gab 18 Konzerte auf den Ladeflächen – eine logistische wie auch konditionelle Mammutaufgabe, die er bravourös meisterte. Das SHMF freut sich über die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit der vergangenen 20 Jahre, die sich in diesem Sommer fortsetzt: Am 26. Juli tritt Martin Grubinger mit seinem Percussive Planet Ensemble in der »Philharmonie im Park« auf Gut Emkendorf auf. Darüber hinaus ist er beim Musikfest in Pronstorf zu Gast – hier stellt er dem Publikum seine talentierten Studierenden vom Mozarteum in Salzburg vor.

Luustern

In rund 40 Konzerten stehen Pop, Rock, Chanson, Jazz, Klezmer und Folk auf dem Programm. In diesem Jahr treten unter anderem Esther Ofarim, Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys, Axel Prahl, Giora Feidman, Milow, Jan Plewka, Nils Landgren, Thomas Quasthoff und Avi Avital auf den SHMF-Bühnen auf. Außerdem zu erleben sind Ensembles wie German Brass, Mnozil Brass und Faltenradio. Auf großer Bühne sind Tom Jones und Gregory Porter zu Gast, deren Konzerte im vergangenen Sommer Corona-bedingt nicht stattfinden konnten und nun nachgeholt werden sollen.

Exzellenzförderung

Das Schleswig-Holstein Festival Orchestra, 1987 von Leonard Bernstein gegründet, setzt sich in diesem Jahr aus rund 100 jungen Musikerinnen und Musikern zusammen. Sie entstammen der ursprünglich geplanten Besetzung für den Festivalsommer 2020. Damals durfte im Zuge der Corona-Restriktionen nur ein kleiner Teil anreisen.

Jahr für Jahr qualifizieren sich Nachwuchstalente bei rund 30 Probespielen in Europa, Asien, Nord- und Südamerika neu für das Orchester. Sie erhalten ein Stipendium, das ihren Aufenthalt im Nordkolleg Rendsburg während der Festivalsaison von Anfang Juli bis Ende August sowie intensive Probenphasen mit renommierten Dirigenten umschließt. In diesem Jahr sind Ton Koopman, Manfred Honeck, Andris Poga, Lin Liao und Stefan Geiger am Dirigentenpult zu Gast. Selbstverständlich leitet auch Christoph Eschenbach, Principal Conductor des Festivalorchesters, eine Arbeitsphase. Auf dem Programm stehen unter anderem die Sinfonie Nr. 4 von Johannes Brahms, die Sinfonie Nr. 7 von Ludwig van Beethoven sowie ein Filmkonzert zum Stummfilmklassiker »The Kid« von und mit Charlie Chaplin. Im August führt eine Konzertreise die jungen Musiker zum Festival »Young Euro Classic« nach Berlin.

Vom 26. Juli bis zum 4. August finden die Masterclasses in der Musikhochschule Lübeck statt. Hochkarätige Künstler und Pädagogen widmen sich den Teilnehmenden aus aller Welt. Mit Cello-Legende David Geringas, dem Tenor Christoph Prégardien und Pianistin Elisabeth Leonskaja kehren erstklassige Pädagogen zu den SHMF-Masterclasses zurück. Erstmals bieten der Oboist Washington Barella und der Klarinettist Martin Spangenberg, zwei Größen unter den Holzbläsern, Instrumentalkurse an. Um die Teilnehmenden über das rein Künstlerische hinaus zu fördern, werden außerdem Workshops rund um das Thema Bühnenpräsenz sowie zur wingwave-Methode und zur Dispokinesis angeboten. Am Ende der Kurse präsentieren die Teilnehmenden ihre Fortschritte im Rahmen der Meisterklassenkonzerte dem Festivalpublikum. Bis zum 30. April können sich Nachwuchsmusiker noch für die Masterclasses bewerben.

In der Konzertreihe »Meisterschüler – Meister« steht in diesem Jahr der klassische Gesang im Fokus. Thomas Quasthoff, Legende im Opern- und Liedgesang sowie Professor an der Hochschule »Hanns Eisler« in Berlin, erarbeitet mit den Nachwuchstalenten Julia Dębowska (Sopran), Konstantin Ingenpaß (Bariton) und Rory Green (Bariton) verschiedene Arien und Lieder von Franz Schubert. Justus Zeyen begleitet sie am Klavier. Quasthoff selbst trägt zwischen den Gesangsdarbietungen Texte von Joseph von Eichendorff, Friedrich Nietzsche, Franz Schubert und Heinrich Heine vor.

Der 28-jährige türkische Komponist Mithatcan Öcal wird mit dem Hindemith-Preis 2021 ausgezeichnet. Der Preis ehrt zum 32. Mal junge zeitgenössische Komponisten und ist mit 20.000 Euro dotiert. »Mithatcan Öcal zeigt in seinen Werken eine beeindruckende klangliche Vielschichtigkeit. Durch die feine Nuanciertheit in der Instrumentation, die harmonische Gestaltung und den besonderen musikalischen Ausdruck berührt er sein Publikum auf unmittelbare Art und Weise«, sagt Dr. Christian Kuhnt, Intendant des Schleswig-Holstein Musik Festival und Vorsitzender der Jury. Neben Mithatcan Öcal wird am 23. August auch SJ Hanke, Träger des 31. Hindemith-Preises aus dem vergangenen Jahr, im Rahmen des Preisträgerkonzerts ausgezeichnet. Die Ehrung des 36-Jährigen fiel 2020 Corona-bedingt aus.

Der Leonard Bernstein Award für Isata Kanneh-Mason

Den mit 10.000 Euro dotierten Leonard Bernstein Award erhält in diesem Jahr Isata Kanneh-Mason. Die 1996 geborene britische Pianistin erobert gerade mit einer Melange aus hauchfeiner Poesie und starkem Auftritt die Bühnen der Welt – auch die digitalen: Im Corona-Lockdown 2020 veröffentlichte sie gemeinsam mit ihren sechs Geschwistern eine Reihe von Livestreams, darunter eine Interpretation von Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 in einer kammermusikalischen Version, mit der sie über eine Million Zuschauer begeisterte. Isata Kanneh- Mason besteche in ihrem Spiel durch eine erfrischende Vielseitigkeit. Sie beeindrucke das Publikum mit einer musikalischen Tiefe, die virtuoses Spiel und musikalische Poesie miteinander vereine, lobt Jurymitglied und Festivalintendant Dr. Christian Kuhnt die junge Künstlerin. Tobias Stolz, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes für Schleswig-Holstein, ist ebenfalls Mitglied der Jury und begründet die Entscheidung für die Preisträgerin mit den Worten: »Isata Kanneh-Mason begeistert uns vom ersten Ton an. Ihr ausdrucksstarkes Klavierspiel hat eine fesselnde Wirkung und lässt keinen Zweifel, dass sie bald zu den ganz großen Pianistinnen und Pianisten gehören wird. Wir freuen uns sehr, den diesjährigen Leonard Bernstein Award an diese herausragende Nachwuchskünstlerin zu vergeben«. Der von der Sparkassen-Finanzgruppe gestiftete Preis wird seit 2002 im Rahmen des SHMF verliehen und hat sich zum Karrieresprungbrett für junge Talente in der Klassikszene etabliert. Das Preisträgerkonzert findet am 20. August in Lübeck statt.

Festivalchor

Der Schleswig-Holstein Festivalchor setzt sich jedes Jahr neu aus motivierten Sängerinnen und Sängern zusammen, die große Chorwerke unter professioneller Anleitung zur Aufführung bringen. Da es Pandemie-bedingt insbesondere für Chöre aktuell nicht möglich ist, einen öffentlichen Auftritt zu planen, widmet sich der Klangkörper im August einer CD-Produktion. Die Aufnahme versammelt verschiedene Chorwerke, die alle einen Bezug zu Schleswig-Holstein haben: Im Zentrum stehen Quartette für vierstimmigen Chor und Klavier von dem in Keitum auf Sylt geborenen, einzigen Brahmsschüler Gustav Jenner. Ergänzt wird das Programm durch Chorsätze von Niels Gade, Arnold Krug und Johannes Brahms. Der Chor probt an zwei Wochenenden in jeweils halber Besetzung unter der Leitung von Chordirektor Nicolas Fink.

Angebote für Familien

Familienkonzerte führen die kleinsten Festivalbesucher an klassische Musik heran. Die Klezmerband Yxalag, gegründet von ehemaligen Studierenden der Lübecker Musikhochschule, taucht mit den jungen Zuhörern am 6. August in Wedel in das Märchen um den Prinzen Miloš ein. Auf seiner Reise muss er vor dem bösen Nachbarskönig und Räubern fliehen und findet seine große Liebe. Bei allen Herausforderungen hilft ihm ein Instrument: eine magische Klarinette! Mit ihrem Programm »Miloš und die verzauberte Klarinette« begeistern Yxalag Kinder ab sechs Jahren auf fantasievolle Weise für die Klezmermusik. Im Rahmen des Lübeck Musikfest veranstaltet auch Daniel Hope ein Familienkonzert. Am 11. Juli bringt er Kindern sowohl an der Geige als auch in der Rolle des Erzählers die Musik Ludwig van Beethovens nahe. Speziell auf Kinder ausgerichtet sind zwei Kindermusikfeste, die am 14. und 15. August auf Gut Wotersen stattfinden. Hier erleben junge SHMF-Besucher ab fünf Jahren gemeinsam mit Eltern und Geschwistern Konzerte, Mitmach-Aktionen und ein vielfältiges Rahmenprogramm. 

Das Lübeck-Musikfest mit Daniel Hope: Eine Schubertiade 2.0

Stargeiger Daniel Hope feiert im siebten Jahr in Folge sein Lübeck-Musikfest und verwandelt die Hansestadt an einem Wochenende in eine klingende Bühne. Mit neun Konzerten bespielt er vom 8. bis zum 11. Juli außergewöhnliche Spielstätten wie den Bürgerpark der Vorwerker Diakonie, das Hansemuseum, die Freilichtbühne Lübeck und das Gelände der Kulturwerft Gollan. Das Motto lautet »Eine Schubertiade 2.0«. Angelehnt an die Komponisten-Retrospektive stehen bekannte kammermusikalische Werke von Franz Schubert wie das Forellenquintett oder das Streichquintett in C-Dur auf dem Programm. Eingeladen hat Daniel Hope musikalische Freunde wie Jacques Ammon, das junge Streichquartett Quatuor Arod und die französische Sängerin Noemi Waysfeldt. Einen modernen Blick auf Schubert gewährt das Wiener Ensemble Musicabanda Franui gemeinsam mit den Strottern sowie der Singer-Songwriter Bryan Benner.

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