Hansjörg Schellenberger. Foto: Bonifaz Weiss
Hansjörg Schellenberger. Foto: Bonifaz Weiss

Tierischer Start für Schellenberger

Mit Beginn der Saison 2021/2022 haben die Berliner Symphoniker einen neuen Chefdirigenten und künstlerischen Leiter: Hansjörg Schellenberger.

Hansjörg Schellenberger, der sich im Laufe seiner jahrzehntelangen internationalen Tätigkeit als Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker und Gründungsmitglied des Ensembles Berlin-Wien sowie als Dirigent und Pädagoge auch auf internationalem Parkett einen Namen gemacht hat, übernimt den Chefposten bei den Berliner Symphonikern.

Mit einem herzlichen Willkommen begrüßten die Intendantin Sabine Völker und die Orchestervertreterin Christiane Buchenau den Künstler zur Pressekonferenz der Berliner Symphoniker, die an der wechselseitigen Sympathie keinen Zweifel ließ: „Auch ich freue mich sehr," versetzte Hansjörg Schellenberger. „Es hat etwas Nostalgisches, in die Stadt zurückzukehren, in der ich mehr als zwanzig Jahre bei und mit den Philharmonikern habe wirken dürfen. Ich begegne hier einer wunderbaren Intendantin, die eine fabelhafte Arbeit leistet, neue, ideenreiche Konzepte entwickelt, ihren Frohsinn behält und optimistisch in die Zukunft blickt. Dann treffe ich hier ein Orchester, das sich mit viel Kraft durchgebissen hat. Für mich ist es eine Herzensangelegenheit, mein Wissen und Können hier unterstützend einzusetzen". Unter Hinweis auf das Berliner Philharmonische Orchester, das 1882 auf ganz ähnliche Weise gegründet worden war, lobt Schellenberger die Symphoniker, die – wie einst die Rebellen der „Bilseschen Kapelle" – ihr Schicksal selbst in Hände genommen haben, anstatt diese in den Schoß zu legen.

Am 1. August wird Hansjörg Schellenberger auf der Parkbühne Wuhlheide, einem der größten Freiluftpodien Europas, mit einem Tribut an Ennio Morricone sein Antrittskonzert geben. Davor ist er bereits am 9. Mai in dem Konzertstream „OverTiere" erleben. In dem tierischen Benefizkonzert aus dem Flusspferdhaus des Berliners Zoos, wo einst der legendäre Knautschke lebte, werden sich musikalische Bären, Hennen, Hummeln und andere Schöpfungen tummeln. Auf dem Programm stehen Werke von Franz Schubert, Ludwig von Beethoven, Jean Sibelius, Camille Saint-Saëns, Claude Debussy und anderen.

Zur Übersicht

FonoForum-Newsletter

Mehr frische Infos und Angebote finden Sie im FonoForum-Newsletter.

Jetzt registrieren