Konzerthaus Dortmund. Foto: David Vasicek
Konzerthaus Dortmund. Foto: David Vasicek

Saisonstart in Dortmund mit Schöpfung

Die Saisoneröffnung wird wie geplant am 3. September mit Haydns Oratorium »Die Schöpfung« stattfinden.

Nach den ersten Konzerten im Juni kann auch die Saison 2020/21 im KONZERTHAUS DORTMUND mit Live-Konzerten starten. »Mit Erleichterung und voller Vorfreude blicke ich auf den Beginn der neuen Spielzeit«, sagt Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech. »Aller Voraussicht nach wird diese Saison gar nicht so anders sein als ursprünglich geplant: Fast alle für September und Oktober geplanten Konzerte können stattfinden. Durch unsere frühe Wiederöffnung im Juni haben wir viel gelernt und viele Verbesserungen einführen können. Auch gibt es wieder Pausen, damit der soziale Aspekt nicht zu kurz kommt und Gelegenheit besteht sich über die Musik auszutauschen. Wir wollen eine sichere ›Auszeit‹ von dem Virus ermöglichen, in der unsere Gäste ganz in die Musik eintauchen können.«

Das aktualisierte Hygienekonzept erlaubt nun, die Besucherzahl pro Konzert aktuell auf 790 zu erhöhen. Die Sitzplätze sind schachbrettartig im Saalplan verteilt. Anfangszeiten und Termine mussten nur bei wenigen Konzerten geändert werden. Innerhalb des Gastronomieangebots in den Pausen werden feste Stehtische zur Verfügung gestellt; wer vorab das Restaurant Stravinski besuchen möchte, wird um Reservierung gebeten. Der Mund-Nasen-Schutz darf während des Konzerts abgenommen werden, das Konzerthaus hat eine sichere Wegeführung in und aus dem Saal eingerichtet. Und das Belüftungssystem führt Frischluft unter jedem Sitzplatz zu, sodass die Luft im Saal alle 20 Minuten komplett ausgetauscht wird.

Nur bei wenigen Konzerten ist aufgrund einer kleineren Orchesterbesetzung das Programm leicht geändert worden. Die Festliche Saisoneröffnung wird wie geplant mit dem Oratorium »Die Schöpfung« stattfinden. Dirigent Thomas Hengelbrock und seine Balthasar-Neumann-Ensembles führen Haydns großes Chorwerk in voller Besetzung auf. Sie springen für die ursprünglich vorgesehenen Philippe Herreweghe und das Royal Concertgebouw Orchestra ein, die aus probentechnischen Gründen nicht spielen können.

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