Poster der Streaming-Reihe Music from Saxony.
Poster der Streaming-Reihe Music from Saxony.

Sachsen streamt

Sächsische Musiker und Ensembles streamen vom 10. Juli bis 12. August.

Für 64 sächsische Musiker und Ensembles soll es der freudige Abschluss nach einem langen, allzu stillen Corona-Winter werden: Dank einer Kooperation mit „So geht sächsisch“ betreten sie vom 10. Juli bis 12. August 2021 noch einmal die Livestream-Bühne, um auf der internationalen Streamingplattform Dreamstage.live unter dem Motto „Music from Saxony“ die kreative Vielfalt Sachsens zu präsentieren. Die Zuschauer dürfen sich dabei täglich jeweils um 19 und 21 Uhr auf sächsische Performances aus den Bereichen Klassik, Jazz, Rock, Pop, Weltmusik sowie auf musikalische Lesungen und einen virtuellen Theaterabend freuen.

Entstanden ist das Projekt auf Initiative des Moritzburg Festivals. Ziel war es, freien Berufsmusikern in Sachsen über den Kulturlockdown hinwegzuhelfen. Die virtuelle Bühne ermöglicht es den Künstlern auch in Zeiten noch nicht vollständig bespielbarer Konzertsäle und Clubs mit ihrem Publikum in Verbindung zu bleiben und für einen Auftritt wieder kreativ tätig zu sein. Sie bietet in diesem Sommer zudem eine willkommene Plattform, um beim Publikum Lust auf kommende Livekonzerte zu wecken.

Die Idee stieß bei der Sächsischen Staatsministerin für Kultur und Tourismus Barbara Klepsch auf offene Ohren. „Ich war sofort von der Idee begeistert, den sächsischen Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform zu bieten, um international wahrgenommen zu werden. Das Format gibt die Möglichkeit, auch mit digitalen Konzerten Geld zu verdienen und dadurch die künstlerische Arbeit zu würdigen. Daher haben wir sehr gern die Umsetzung der Streamingreihe gefördert“, sagt Barbara Klepsch.

Dank einer Kooperation mit „So geht sächsisch“-Kultur digital konnten für die beteiligten Künstler im Rahmen des Projekts alle Kosten für das Streaming übernommen werden. Die Plattform Dreamstage ermöglicht es den Musikern zudem, über virtuelle Tickets Einnahmen für ihr Konzert zu generieren. Alle Teilnehmer bekommen den Konzertmitschnitt nach der Ausstrahlung für ihre weitere Verwendung zur Verfügung gestellt.

Gestreamt wird unter anderem aus dem Kronensaal auf Schloss Albrechtsberg in Dresden sowie im Leipziger Jazzclub Horns Erben. Mit dabei sind etwa das Leipziger Vokalensemble amarcord und die Dresdner A-cappella-Popband medlz. In zwei Programmen werden historische Exponate der Musikinstrumentensammlungen in Dresden und Leipzig zu hören sein.

 www.dreamstage.live

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