Vladimir Jurowski. Bild: Simon Pauly
Vladimir Jurowski. Bild: Simon Pauly

Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin

Das RSB und Vladimir Jurowski sind ab September wieder auf der Bühne zu erleben.

Das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin (RSB) hat für den Saisonbeginn 2020/2021 einen alternativen Spielplan vorgelegt, der den Gesundheitsschutz von Publikum, Musikern und weiteren Beteiligten durch ein Hygienekonzept sicherstellt und somit die Begegnung zwischen Publikum und Orchester im Konzertsaal ermöglicht. Für die Konzerte im September und Oktober können ab dem 12. August 2020 Karten erworben werden.
 
Clara Marrero, Orchesterdirektorin des RSB: „Die vergangenen Monate haben unseren Zusammenhalt gestärkt und uns zugleich den unermesslichen Wert der Musik noch bewusster gemacht. Durch Engagement – u.a. Radiokonzerte, Benefizveranstaltungen für unsere schwer getroffenen freiberuflichen Kollegen sowie Auftritte in kammermusikalischen Besetzungen vor Seniorenheimen und Krankenhäusern – haben wir uns den Raum der kreativen Entfaltung in einer Zeit, in der das Für-Einander-Einstehen besonders wichtig ist, aufrecht erhalten. Dennoch können wir es kaum erwarten, endlich wieder auf die Bühnen des Konzerthauses und der Philharmonie zurückzukehren und an diesen Orten auf unser Publikum zu treffen."
 
Alle für den September und Oktober eingeladenen Solisten und Gastdirigenten werden, wie vor Ausbruch der Pandemie geplant, mit dem RSB zusammen konzertieren. Der Austausch einzelner Werke war aufgrund neuer Abstandregelungen auf Bühnen und Konzertpodien erforderlich, jedoch wurde besonders auf die Wahrung einer stimmigen Kontinuität der einzelnen Programme Wert gelegt.
 
Wie in den vergangenen Jahren spielt das RSB erneut im Rahmen des Musikfestes Berlin: Vladimir Jurowski wird in der Philharmonie am 5. und 11. September 2020 zwei Programme vor einer reduzierten Anzahl von Konzertbesucher, die unter Einhaltung von Mindestabständen platziert werden, dirigieren.
 
Als Gäste in den Sinfoniekonzerten begrüßt das RSB im September die Sopranistin Anne Schwanewilms, den Kinderchor der Staatsoper Unter den Linden Berlin, den Trompeter Marco Blaauw, den Dirigenten Bernard Labadie und den Cellisten Julian Steckel. Im Oktober wird das RSB unter der Leitung von Jukka-Pekka Saraste, sowie zusammen mit dem Violinisten Fedor Rudin zu erleben sein. Zudem werden zwei Kammerkonzerte, eines im silent green und eines im Kühlhaus Berlin, stattfinden.


 
 

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