Der Erfurter Intendant Guy Montavon. Bild: Lutz Edelhoff
Der Erfurter Intendant Guy Montavon. Bild: Lutz Edelhoff

Rekord-Intendant Guy Montavon

Seit 2002 ist der Schweizer Chef in Erfurt, bis mindestens 2027 soll er es bleiben.

Guy Montavon bleibt auch nach 2022 Generalintendant des Theaters Erfurt. Der Stadtrat stimmte gestern Abend der Vertragsverlängerung mit dem gebürtigen Schweizer um weitere fünf Jahre bis 2027 zu. Der Vertrag liegt in Kürze zur Unterschrift vor. Montavon: „Ich freue mich sehr über diese Entscheidung und bedanke mich für das Vertrauen in meine Arbeit. Mit ganzer Kraft werde ich mich weiter für eine Profilstärkung des Theaters Erfurt einsetzen sowie die Sicherung einer vielfältigen Theaterlandschaft in Thüringen mitgestalten.“

Montavon hatte das Theater Erfurt mit dem Neubau im Jahre 2002 als Generalintendant übernommen und stetig weiter entwickelt zu einer Bühne von überregionaler Bedeutung. Dazu trugen unter anderem Gastspiele wie zuletzt 2018 in Shanghai sowie von Montavon initiierte Kooperationen und Koproduktionen mit Theatern im In- und Ausland bei. In seiner bisherigen Amtszeit starteten zudem viele junge Sängerinnen und Sänger von Erfurt aus große Karrieren oder gehören Dirigentinnen wie Joana Mallwitz, die in Erfurt 4 Jahre Generalmusikdirektorin war, heute weltweit zu den Stars der Branche.

Genannt sei auch der Uraufführungszyklus, der nicht nur Opernfreunde aus allen Teilen Deutschlands nach Thüringen lockt, sondern dem Erfurter Theater auch enorme Beachtung in wichtigen Branchenmagazinen für Musiktheater bringt. Mit seiner programmatischen und ästhetischen Spielplanmischung gelang es Guy Montavon, dass das Theater Erfurt mit einer konstanten Auslastung von durchschnittlich über 80 Prozent bundesweit seit Jahren einen Spitzenplatz einnimmt

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