La Forza del Destino in Augsburg, mit Rita Kapfhammer und dem Opernchor des Theaters Augsburg. Foto: Jan-Pieter Fuhr
La Forza del Destino in Augsburg, mit Rita Kapfhammer und dem Opernchor des Theaters Augsburg. Foto: Jan-Pieter Fuhr

Regionalisierung mit Staatsmitteln

Die bayerische Landesregierung wertet das Theater Augsburg deutlich auf und stellt dafür dauerhaft Mittel aus dem Landeshaushalt zur Verfügung.

Die drittgrößte Stadt Bayerns wird kulturell stark aufgewertet. Aus dem städtischen Theater Augsburg wird ein Staatstheater, dessen künstlerische Strahlkraft nicht nur innerhalb des Freistaates, sondern auch bundesweit gestärkt wird. Nach dem gestrigen, positiven Votum des Augsburger Stadtrates ist eine weitere, wichtige Weiche für das künftige Staatstheater gestellt. Kulturpolitisches Ziel ist es, das neue Staatstheater Augsburg bereits ab der Spielzeit 2018/2019 auf den Weg zu bringen – also noch in diesem Jahr. „Wir möchten die Metropolregion Augsburg aufwerten und setzen auf diese Weise ein deutliches Zeichen zur weiteren Regionalisierung der Bayerischen Kulturpolitik“ so Kiechle.

Der Augsburger Oberbürgermeister, Dr. Kurt Gribl, und Kunstministerin Prof. Kiechle haben sich auf das bewährte „Nürnberger Modell“ geeinigt. Das heißt, das künftige Staatstheater wird eine rechtsfähige Stiftung des öffentlichen Rechts, die Kosten für das Staatstheater werden künftig paritätisch zwischen Stadt und Freistaat geteilt. „Das zusätzliche Geld, das der Freistaat Bayern in den Kulturstandort investiert, soll für eine höhere künstlerische Qualität ausgegeben werden“ unterstrich Kunstministerin Kiechle. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Augsburg und dem Freistaat Bayern erfolgt auf Augenhöhe. "Wir gehen ein partnerschaftliches Verhältnis ein. Wir arbeiten konstruktiv miteinander. Und ganz wichtig: Wir wollen gemeinsam das Beste für den Kulturstandort Augsburg“ betonte Kiechle.

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