Christina Fuchs. Bild: Volker Beushausen
Christina Fuchs. Bild: Volker Beushausen

Preisgelder ohne Wettbewerb vergeben

Das Finale des Neuen Deutschen Jazzpreises wird nicht ausgetragen, alle Finalisten erhalten dennoch etwas Geld.

Im März dieses Jahres hätte der Neue Deutsche Jazzpreis zum fünfzehnten Mal in der Alten Feuerwache stattfinden sollen. Ein Preis, der einzigartig in seiner Weise ist, denn der Neue Deutsche Jazzpreis, ist der einzige Publikumspreis der deutschen Jazzszene. Jedes Jahr gehen zahlreiche Bewerbungen junger und erfahrener Musiker und Komponisten ein, die darauf fiebern, das Publikum mit außergewöhnlichen Interpretationen zu begeistern und den höchstdotierten Bandpreis für professionelle Jazzbands (10.000€), den Neuen Deutschen Kompositionspreis in Höhe von 2.000€ oder den wsp design-Solistenpreis in Höhe von 1.000€ mit nach Hause zu nehmen. Die Wettbewerbe mussten, ebenso wie das Kuratorenkonzert mit Frank Möbus und seiner Band „Roter Bereich“, leider zum Schutz der Gesundheit aller Gäste und Beteiligten abgesagt werden.

Das letzte Vierteljahr war kein leichtes für die Kulturbranche und ebenso für alle Künstler und Freischaffenden weltweit. Keine Konzerte, Musikschulen blieben geschlossen, es gab keine Live- Musik und kein Gänsehaut-feeling. Den Kreativen fehlte nicht nur die Gemeinschaft und Freiheit, es fehlte ebenso an finanzieller Unterstützung für viele.

Umso mehr freut es die IG Jazz, dass alle Preisgelder, des diesjährigen Jazzpreises unter allen Finalisten aufgeteilt werden.

In Vorbereitung auf den Neuen Deutschen Jazzpreis hatte eine Fachjury aus über 150 Bewerbungen die Vorauswahl getroffen aus der der diesjährigen Kurator Frank Möbus die Finalisten für die verschiedenen Wettbewerbe ausgewählt hat. Diese Bands und Komponisten hätten am Abend des 13. & 14. März per Publikumsentscheid prämiert werden sollen:

Finalisten des Neuen Deutschen Jazzpreis 2020: Andreas Feith Quartett Slavin, Henkelhausen und Merk Yaroslav Likhachev Quartet

FinalistInnen des Neuen Deutschen Kompositionspreis 2020: Christina Fuchs, Matthias Ockert und Pascal Klewer

 

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