Historische Stadthalle Wuppertal mit Orgel. Bild: Lars Langemeier
Historische Stadthalle Wuppertal mit Orgel. Bild: Lars Langemeier

Orgel-Wettbewerb in Wuppertal

Die Jury besteht aus den Organisten Winfried Bönig, Iveta Apkalna und Naji Hakim.

Für ein paar Tage wird Wuppertal zum Orgel-Mekka, wenn junge Organistinnen und Organisten aus aller Welt nächste Woche beim Internationalen Orgelwettbewerb im Rahmen des Wuppertaler Musiksommers um Ruhm und Preise spielen. Seit 2013 führt die Historische Stadthalle Wuppertal in Kooperation mit der Hochschule für Musik und Tanz Köln diesen Wettbewerb regelmäßig alle zwei Jahre durch. 

Ab Sonntag sind die zehn Kandidatinnen und Kandiaten, die von der Jury zur zweiten Runde eingeladen wurden, in Wuppertal zu Gast – zunächst, um die Sauer-Orgel in der Historischen Stadthalle kennenzulernen und für ihr Wettbewerbsprogramm einzurichten.  Ab Dienstag wird es dann auch für die Öffentlichkeit spannend: Am 20. und 21. August finden im Großen Saal zwischen 15 und 20 Uhr jeweils fünf Wertungsspiele statt, bei denen die jungen Musikerinnen und Musiker ihr internationales Niveau unter Beweis stellen werden.

Als Pflichtstück steht dabei die berühmte d-Moll-Toccata von Johann Sebastian Bach auf dem Programm, außerdem werden ein Choral von César Franck, zwei Stücke von Max Reger und ein zeitgenössisches Orgelwerk verlangt. Im Anschluss wählt die Jury, der Kölner Domorganist Prof. Dr. Winfried Bönig, die lettische Star-Organistin Iveta Apkalna und der renommierte französische Organist und Komponist Dr. Naji Hakim, die Finalisten aus, die am 22. August ab 18 Uhr die letzte Wettbewerbsrunde bestreiten werden.

Das etwa einstündige Finalprogramm ist völlig freigestellt. Nicht nur die Virtuosität des Orgelspiels, sondern auch die Programmkonzeption und der öffentliche Auftritt werden in die Entscheidung der Jury mit einfließen.  Beim Preisträgerkonzert am 23. August um 20 Uhr werden die Sieger Stücke aus ihrem gesamten Wettbewerbsrepertoire spielen.

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