Dresdner Hochschulorchester 2016. Bild: Hochschule Dresden/Marcus Lieder
Dresdner Hochschulorchester 2016. Bild: Hochschule Dresden/Marcus Lieder

Orchester der Zukunft

Ein Kongress in Dresden hinterfragt die veränderten Bedingungen für Berufsmusiker.

„Musikstudierende müssen sich auf einen harten Wettbewerb einstellen. Sie müssen nicht nur künstlerisch hervorragend, sondern auch physisch und psychisch belastbar sein", so Professor Ekkehard Klemm, Initiator der Fachkonferenz „Zukunft(s)orchester". Das Berufsbild des Orchestermusikers habe sich in den vergangenen Jahrzehnten enorm verändert, sei differenzierter, internationaler und noch viel anspruchsvoller geworden. Dem gelte es mit einer veränderten Ausbildung Rechnung zu tragen.

Vom 22. bis 24. Oktober 2020 diskutieren Dirigent:innen, Dramaturg:innen, Intendant:innen, Musiker:innen, Hochschullehrer:innen, Studierende sowie die Freie Szene Fragen wie „Was lernen wir aus der Musikgeschichte des Ensemble- und Orchesterspiels?" „Wohin sollten sich Orchester zukünftig entwickeln?" und „Welche Ausbildung ist dazu notwendig?" Die Hochschule wird ihr Möglichstes tun, um trotz der coronabedingten Einschränkungen, persönliche Begegnungen und einen intensiven Austausch zu ermöglichen. Die Teilnahme ist kostenlos, aber mit einer Verpflegungspauschale von 75,00 € pro Person verbunden.

„Dresden war schon immer ein Ort hervorragender Orchesterausbildung. Das zeigt sich nicht zuletzt in einer großen Schar von Absolventen und Absolventinnen, die in bedeutenden nationalen wie internationalen Orchestern tätig sind. Wir wollen daran arbeiten, dass das auch so bleibt", so Klemm. Die Fachtagung bildet den Auftakt zur Gründung eines – in seiner Ausprägung einzigartigen - Institutes für Ensemble- und Orchesterentwicklung an der Dresdner Musikhochschule.

Anmeldungen unter https://www.hfmdd.de/hochschule/kongresse/zukunftsorchester/

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