Mariss Jansons. Bild: Berliner Philharmoniker/Stephan Rabold
Mariss Jansons. Bild: Berliner Philharmoniker/Stephan Rabold

Ohne Dirigenten - in memoriam Mariss Jansons

Die Berliner Philharmoniker geben im Juni ein Konzert ohne Dirigenten, weil Mariss Jansons es hätte leiten sollen.

Die Berliner Philharmoniker gedenken des am 1. Dezember verstorbenen Mariss Jansons mit Konzerten
am 4., 5. und 6. Juni 2020, die der Dirigent ursprünglich selbst hätte leiten sollen. Dafür wird das
Programm geändert. Die Konzerte werden nun ohne Dirigent stattfinden und durch den Ersten
Konzertmeister Noah Bendix-Balgley vom Pult aus geleitet.

Auf dem Programm steht die 2. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, die Mariss Jansons besonders am Herzen lag und die er als einzige Sinfonie dieses Komponisten bei den Berliner Philharmonikern dirigiert hat. Das Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester von Dmitri Schostakowitsch mit dem Pianisten Denis Matsuev und dem Trompeter Guillaume Jehl wird wie vorgesehen aufgeführt. Ergänzt wird das Programm durch die Unvollendete von Franz Schubert.

Alexander Bader, Klarinettist und Vorstandsmitglied des Orchesters, erläutert: »Mariss Jansons, Ehrenmitglied der Berliner Philharmoniker, war uns viele Jahrzehnte lang ein hochgeschätzter musikalischer Begleiter und ein menschliches Vorbild. In den im Juni mit ihm geplanten Konzerten verzichten wir in seinem Gedenken als Zeichen seiner Unersetzbarkeit an dieser Stelle auf einen Dirigenten. Wir werden Mariss Jansons immer in unseren Herzen tragen.«


Do, 04. Juni 2020, 20 Uhr, Philharmonie Berlin
Fr, 05. Juni 2020, 20 Uhr, Philharmonie Berlin
Sa, 06. Juni 2020, 19 Uhr, Philharmonie Berlin


Berliner Philharmoniker
Noah Bendix-Balgley Leitung
Denis Matsuev Klavier
Guillaume Jehl Trompete


Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Dmitri Schostakowitsch Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-Moll op. 35
Franz Schubert Symphonie Nr. 7 h-Moll D 759 »Unvollendete«

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