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Das Bergen Filharmoniske Orkester beim PR-Foto-Termin. Bild: Oddleiv Apneseth
Das Bergen Filharmoniske Orkester beim PR-Foto-Termin. Bild: Oddleiv Apneseth

Norwegische Orchesterkultur

Das Bergen Filharmoniske Orkester, mit 254 Jahren einer von Europas traditionsreichsten Klangkörpern, kommt im April 2019 für drei Konzerte nach Deutschland. Solist ist u. a. der gebürtige Bergener Truls Mørk (Cello).

Die Auftritte des Bergen Filharmoniske Orkester enden regelmäßig mit regem Publikumszuspruch. Das deutsche Publikum kann sich im April 2019 auf drei Begegnungen in Köln (3.4.), Nürnberg (4.4.) und Heidelberg (5.4.) mit dieser norwegisch-musikhistorischen Institution freuen – und das mit einem reinen Spätromantik-Repertoire, der unbestrittenen Kernkompetenz der Bergener.

Die Tondichtung „Don Juan“ aus der Feder des damals 24-jährigen Richard Strauss – jenes En-miniature-Charakterporträt des populärsten Frauenhelden der Literaturgeschichte mit seiner so brillant musikalisierten Frauentypologie von schwärmerisch-hingebungsvoll über leidenschaftlich bis zu sentimental – bildet einen Eckpfeiler des Tourneeprogramms. Der andere ist die Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 68 von Johannes Brahms, die das Bergen Filharmoniske Orkester unter Edward Gardner soeben auch im Tonstudio eingespielt hat.  

An den Tourneestationen Köln und Heidelberg wird mit Truls Mørk zudem einer der gefragtesten Cellovirtuosen unserer Tage seine Kunst gemeinsam mit dem Bergen Filharmoniske Orkester präsentieren. Der gebürtige Bergener, dem Ensemble seiner Heimatstadt seit vielen Jahren engstens verbunden, war auch schon vor drei Jahren als Solist mit von der Partie und erntete damals für seine Darbietung des Cellokonzerts e-Moll op. 85 von Edgard Elgar, das 2019 erneut auf dem Programm steht, schönsten Kritikerlorbeer.

Beim Nürnberg-Konzert am 4. April musiziert mit Alice Sara Ott eine gefeierte Klavier-Virtuosin an der Seite des Bergen Filharmoniske Orkester und wird mit Edvard Griegs Klavierkonzert a-Moll op. 16 dann den originär norwegischen Ton ins Tourneeprogramm einbringen. Die deutsch-japanische Pianistin hat zuletzt sowohl durch ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem isländischen Komponisten Ólafur Arnalds als auch durch das Grieg-Album „Wonderlands“ ihr besonderes Faible für die skandinavische Musikkultur unter Beweis gestellt.

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