Nils Landgren (vorne) und Jan Lundgren. Foto: ACT/Steven Haberland
Nils Landgren (vorne) und Jan Lundgren. Foto: ACT/Steven Haberland

Nils Landgren ist die Nummer Eins

Die Jazz-Charts messen die Beliebtheit von Künstlern anhand der Verkäufe ihrer Aufnahmen.

Nils Landgren gilt als einer der besten Jazzmusiker der Welt. Und wie die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, zeigen, ist er auch einer der erfolgreichsten. Das gemeinsam mit seinem schwedischen Landsmann Jan Lundgren entstandene „Kristallen“ ist bereits Landgrens fünftes Nummer-1-Album in der Top 20. Es funkelt sogar noch heller als Keith Jarretts „Munich 2016“ und Miles Davis‘ „Kind Of Blue“, die Silber und Bronze einstreichen.

Zwei weitere Platzierungen bestätigen den absoluten Ausnahmestatus von „Mr. Red Horn“ Nils Landgren, der im Frühling wieder durch Deutschland tourt. „4 Wheel Drive“ rangiert auf neun, „4 Wheel Drive Live“ auf 14, beide Male inklusive Unterstützung von Michael Wollny, Lars Danielsson und Wolfgang Haffner.

Sehr futuristisch mutet die Musik der britischen Band The Comet Is Coming an, die Einflüsse unterschiedlichster Richtungen wie Elektro, Funk und Psychodelic-Rock miteinander kombiniert. Das Ergebnis ihrer jüngsten Experimente ist die EP „The Afterlife“, die zum Auftakt eine respektable 18. Position einnimmt. „True Love: A Celebration Of Cole Porter“, eine Hommage von US-Allrounder Harry Connick Jr, schafft es an 20. Stelle ebenfalls noch in die Auswertung.

Die Offiziellen Deutschen Jazz-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Top 20-Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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