Theater Görlitz. Bild: Björn Gripinski
Theater Görlitz. Bild: Björn Gripinski

Neustart mit Umbau an der Lausitz

In Görlitz und Zittau werden Chor und Orchester in den Zuschauerrängen positioniert, um die Abstandsregeln einhalten zu können.

Als Auftakt in die neue Spielzeit erwartet die Zuschauer in der Lausitz im Oktober 2020 die romantische Operette »Das Land des Lächelns«. Ein Solo-Abend von Sängerin Yvonne Reich lässt
das Publikum überaus humorvoll und auch bissig in den Theateralltag eintauchen. Die Opern »Don Giovanni« und »Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny« kamen durch die pandemiebedingte Theaterschließung in der Spielzeit 2019/2020 nicht zur Aufführung und stehen deshalb in der
neuen Spielzeit auf dem Spielplan, um vollendet zu werden und das Publikum zu begeistern. Zum Sommertheater dürfen die Zuschauer sich auf das Erfolgsmusical »Evita« freuen.

Das Orchester wird in kleinerer Form auftreten müssen und im 1. Rang des Zuschauerraumes platziert sein. Der Chor wird teilweise auf der Bühne und teilweise im 2. Rang agieren. Zudem
wird der Zuschauerraum im Görlitzer sowie im Zittauer Haus umgebaut, um trotz behördlich begrenzter Zuschauerzahlen eine angenehme Atmosphäre zu schaffen.

Im Laufe des Theaterjahres hofft das Orchester jedoch, zu gewohnter Größe und damit auch größeren Meisterwerken, beispielsweise von Wagner der Bartók zurückkehren zu können. Wie die Generalmusikdirektorin Ewa Strusińska mitteilte, wird die Spielzeit 2020/2021 unter dem passenden Titel »Willkommen zurück!« mit Sinfonien von Mozart und Schubert beginnen. Coronabedingt finden die Philharmonischen Konzerte zu Beginn der neuen Spielzeit in kleinerer Besetzung als gewohnt statt. Im Laufe des Theaterjahres hofft das Orchester jedoch, zu gewohnter Größe und damit auch größeren Meisterwerken, beispielsweise von Wagner der Bartók zurückkehren zu können. Im 2. Philharmonischen Konzert »Aus der Seele« wird Beethoven mit seiner 2. Sinfonie geehrt und gleichzeitig des kürzlich verstorbenen zeitgenössischen Komponisten Krzysztof Penderecki gedacht.
 

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