Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer. Foto: Dominik Büttner
Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer. Foto: Dominik Büttner

Neues Orchester für Schweizer Sinfonik

Die Züricher Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer verschreibt sich der Schweizer Sinfonik - mit einem neuen Orchester, dem Swiss Orchestra.

Konzept und Programm des neuen Orchesters ist die Kombination aus populären Werken großer Komponisten, welchen unbekanntere aber qualitativ hervorragende sinfonische Werke von Schweizer Komponisten gegenüberstellt werden. So darf man auf Kombinationen gespannt sein, zum Beispiel den direkten Vergleich von Ludwig van Beethoven und dem Westschweizer Edouard Dupuy, die zeitgleich in der Epoche Klassik gelebt haben.

Das junge Orchester setzt sich aus Berufsmusikern im Alter zwischen 25 und 45 Jahren zusammen, Instrumentalisten aus angesehenen Sinfonie- oder Kammerformationen. Und das Swiss Orchestra hat bewusst die ganze Schweiz als Heimbasis und will mittelfristig alle vier Sprachregionen abdecken. So wird der Klangkörper immer auf Tour zu erleben sein. Gestartet wird im Oktober mit Konzerten in Zürich, Bern, St. Gallen und Genf. Dirigentin Lena-Lisa Wüstendörfer beschäftigt sich seit ihrer Studienzeit mit Schweizer Sinfonik: „Das schweizerische Kulturgut der Sinfonik zu entdecken und neu zur Aufführung zu bringen, ist ein echtes Abenteuer.“

Mit dem Pianisten Oliver Schnyder konnte für die erste Tour ein versierter Schweizer Künstler gewonnen werden. Er interpretiert Beethovens Klavierkonzert Nr.4. Eine zweite Tour quer durch die Schweiz ist bereits für Frühling 2020 mit dem weltbekannten Schweizer Oboisten Heinz Holliger geplant.

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