Dirigent Andreas Schüller. Bildrechte: Andreas Schüller
Dirigent Andreas Schüller. Bildrechte: Andreas Schüller

Neuer GMD für Gießen

Andreas Schüller wird ab der Spielzeit 2022/23 neuer Generalmusikdirektor des Stadttheaters Gießen.

104 Bewerbungen waren für die öffentlich ausgeschriebene Stelle eingegangen, 15 Bewerber stellten sich im Herbst in einem ersten Vordirigat vor. Andreas Schüller überzeugte in dieser wie in der folgenden Runde und konnte sich schließlich in einem Probekonzert durchsetzen, das jeder der beiden Finalkandidaten mit selbstgewähltem Programm erarbeiten konnte.

„Das war ein sehr schönes, offenes, die Bedürfnisse der Orchestermusiker, der Solisten und des Chores und die der künftigen Theaterleitung miteinander verbindendes Verfahren; und wir haben uns mit Andreas Schüller auf einen hochkarätigen Kandidaten und einen leidenschaftlichen Musiker einigen können. Er ist eine gute Wahl für die Stadt, für Chor- und Orchester und für das, was wir mit diesem Haus ab Herbst 2022 miteinander vorhaben“, sagt Simone Sterr. Und Ann-Christine Mecke ergänzt: „Andreas Schüller ist ein innovativer Künstler und ein erfahrener Dirigent. Einer, der mutig für frischen Wind sorgt und gleichzeitig ein verlässlicher Partner ist. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit ihm.“

Der in Berlin geborene Dirigent hat an beiden Musikhochschulen seiner Heimat Horn, Klavier und Dirigieren studiert. Bereits zu Studienzeiten erarbeitete er sich ein beachtliches Repertoire und war von Anfang an sowohl in der zeitgenössischen Musik als auch im klassischen Repertoire zu Hause. Schüller war Chordirektor der Salzburger Festspiele, Kapellmeister am Staatstheater Wiesbaden, 1. Kapellmeister an der Oper Leipzig und Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. Er dirigierte an der Volksoper Wien, der Komischen Oper Berlin, der Oper Graz, der Oper Köln und am Staatstheater Karlsruhe. Derzeit lebt Andreas Schüller in Wien, wo er regelmäßig an der Volksoper arbeitet.

„Ich habe in den Proben einen großen Ehrgeiz, eine wache Neugier und einen sehr guten Zusammenhalt im Orchester gespürt und freue mich auf die gemeinsame Arbeit“, kommentiert Andreas Schüller.

 

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