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Nelson Freire. Bild: Mat Hennek
Nelson Freire. Bild: Mat Hennek

Nelson Freire

Der brasilianische Pianist Nelson Freire ist verstorben.

Seit 2019 war er infolge einer Verletzung pianistisch verstummt, nun ist Nelson Freire, einer der wichtigesten brasilianischen Musiker der Gegenwart, im Alter von 77 Jahren verstorben. Im Jahr 1957 ging der 1944 geborene Pianist zum weiteren Studium nach Wien zu Bruno Seidlhofer. Da hatte er gerade beim internationalen Klavierwettbewerb in Rio de Janeiro mit Beethovens fünftem Klavierkonzert auf sich aufmerksam gemacht. Zwei Jahre später begann seine internationale Karriere, in deren Verlauf er mit Dirigenten auftrat wie Pierre Boulez, Valery Gergiev, Lorin Maazel, Kurt Masur, Seiji Ozawa, André Previn, Riccardo Chailly, Lionel Bringuier, Charles Dutoit, Myung-Whun Chung, Fabio Luisi, Ingo Metzmacher, Rudolf Kempe, Yuri Temirkanov und Ilan Volkov. Er trat mit den großen Orchestern der Welt auf, wie den Berliner Philharmonikern, dem BR-Symphonieorchester, dem Gewandhausorchester, dem Deutschen Symphonie Orchester Berlin, dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Tschechischen Philharmonie sowie den führenden Klangkörpern in New York, Los Angeles, Philadelphia, Boston und Cleveland. Er nahm exklusiv für das Label Decca auf. Für Chopins Nocturnes erhielt er den Diapason d’Or. Seine CD"Brasileiro: Villa-Lobos & Friends" erhielt er 2013 den Latin Grammy Award for Best Classical Album.

 

 

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