Mutters Williams vor Levits Beethoven

Daniel Hope bleibt Vermarktungsstar und Beethoven bleibt Bezugsgröße.

Genau ein Jahr ist es her, dass John Williams und Anne-Sophie Mutter mit „Across The Stars" die Spitze der Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, übernahmen. Nun schlagen der berühmte US-Filmkomponist und die deutsche Stargeigerin erneut zu: Mit „John Williams in Vienna", einem Mitschnitt zweier Anfang 2020 gegebenen Konzerte, bei denen Williams nicht nur seinen Einstand bei den Wiener Philharmonikern gab, sondern erstmals auch eine Aufführung in Kontinentaleuropa dirigierte, springen die beiden von 0 auf 1. „Across The Stars" kehrt an 16. Stelle in die Hitliste zurück.

Daniel Hopes Nachname war selten so passend wie während des Lockdowns, als der Violinist mit seiner Wohnzimmer-Musik vielen Menschen Hoffnung brachte. Die Highlights des Livestream-Projektes „Hope@Home" sind jetzt auf Rang fünf zu hören.

Insgesamt acht platzierte Produktionen machen Ludwig van Beethoven weiterhin zur alles dominierenden Person der Klassik-Auswertung. Am besten verkaufen sich „Beethoven: Complete Piano Sonatas" (Igor Levit, zwei), „Beethoven Around The World: The Complete String Quartets" (Quatuor Ébène, drei) sowie die neu erschienene, zeitgenössische Interpretation „This Is (Not) Beethoven" von Arash Safaian, Sebastian Knauer und dem Zürcher Kammerorchester (sechs). Hornistin Sarah Willis („Mozart y Mambo") rutscht derweil von eins auf vier.

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern

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