Tabea Zimmermann. Foto: Marco Borggreve
Tabea Zimmermann. Foto: Marco Borggreve

Musikstiftung mit Corona-Hilfe

Die Ernst von Siemens Musikstiftung schüttet zur Abfederung der Corona-Folgen zusätzliche Fördermittel aus.

Die Ernst von Siemens Musikstiftung schüttet 2020 zusätzliche Fördermittel aus. Die zusätzlichen Fördergelder in Höhe von 2,4 Millionen Euro sollen einerseits international innovative Projekte der zeitgenössischen Musik unterstützen und andererseits in finanzielle Not geratenen MusikstudentInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz helfen. Hierfür wird die Ernst von Siemens Musikstiftung eng mit den Musikhochschulen zusammenarbeiten, die die Vergabe der Gelder nach Bedürftigkeit organisieren. Bei der Ernst von Siemens Musikstiftung können hierzu keine Anträge gestellt werden. 

Für die zusätzliche Projektförderung hat die Stiftung eine außerreguläre Antragsfrist eingerichtet. Von 25. Mai bis 21. Juni 2020 können kurzfristige Anträge für Projekte gestellt werden. Dies können einerseits Projekte sein, die einen besonders kreativen Umgang mit der aktuellen Situation und den damit einhergehenden Beschränkungen erkennen lassen, oder solche, die durch die Corona-Pandemie in eine schwierige finanzielle Situation geraten sind. Die Projekte müssen jeweils in diesem Jahr beginnen. 

Preisverleihungen im kommenden Jahr

Die Ernst von Siemens Musikpreisträgerin 2020, Tabea Zimmermann, wird am 15. Juni 2021 im Münchner Prinzregententheater mit einer festlichen Preisverleihung geehrt. Auch der Ernst von Siemens Musikpreisträger 2021, dessen Name Anfang 2021 bekannt gegeben wird, erhält an diesem Tag die hohe Auszeichnung. Außerdem werden die drei Komponisten-Förderpreisträger 2020 sowie die Komponisten-Förderpreisträger 2021 ausgezeichnet. Für die jungen Komponisten wird es zusätzlich einen Konzertabend im September 2021 im Rahmen eines Veranstaltungswochenendes der musica viva des Bayerischen Rundfunks geben. Details zu den beiden Veranstaltungen folgen jeweils in deren Vorfeld. Tabea Zimmermann widmet das FONO FORUM im aktuellen Heft (6/2020) ein großes Proträt.
 
 
 

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