Coburgs GMD Roland Kluttig. Foto: Sebastian Buff
Coburgs GMD Roland Kluttig. Foto: Sebastian Buff

Musikalisches Handball-Ballett

Jetzt auch Coburg: Die Mode, dass sinfonische Orchester mit den Sportvereinen ihrer Städte gemeinsame Projekte machen, hat ein neues Exempel. Vielleicht hilft es ja dagegen, dass kulturferne Kommunalpolitiker Orchester plattmachen.

Wenn das Landestheater Coburg und der HSC 2000 Coburg gemeinsame Sache machen, wird am Freitag, 15. Juli 2016, die Halle, in der die Spieler des HSC Coburg ansonsten um den Aufstieg in die erste Handball-Bundesliga kämpfen, zur Bühne, die vom Philharmonischen Orchester des Landestheaters Coburg und der Bundesligamannschaft des HSC gemeinsam bespielt wird.

„Wir machen das Unmögliche möglich und bringen Sport und Kultur zusammen“, freut sich Intendant Bodo Busse. Und auch für Wolfgang Heyder, Manager des HSC Coburg, ist es wichtig, über den Tellerrand hinauszuschauen und neues Terrain zu erkunden: „Der Profisport muss sich vernetzen und gesellschaftlich etablieren. Die Zusammenarbeit mit dem Landestheater gehört da für mich ganz vorn mit dazu.“

„Lasst uns doch mal Filmmusik spielen“, dieser Wunsch wurde vor allem von den jungen Musikern des Orchesters immer und immer wieder an Generalmusikdirektor Roland Kluttig herangetragen. Mit der „Handball-Sinfonie“ wird dieser Wunsch nun Wirklichkeit: Vom Soundtrack zu „Mission Impossible“ über ein „James Bond“-Medley bis hin zur „Star Wars“-Suite reicht das Programm, das Mitte Juli in der HUK-Coburg arena erklingen wird. Und so kommt die Bundesligamannschaft des HSC 2000 mit ins Spiel: Mit Hilfe von Ballettmeisterin Tara Yipp erarbeiten die Handballer eigens für sie geschaffene Choreografien, mit denen sie den ein oder anderen Soundtrack sportlich begleiten werden.

Zur Übersicht

FonoForum-Newsletter

Mehr frische Infos und Angebote finden Sie im FonoForum-Newsletter.

Jetzt registrieren