Die Musikalische Komödie in Leipzig hat neue Proberäume. Foto: Tom Schulze
Die Musikalische Komödie in Leipzig hat neue Proberäume. Foto: Tom Schulze

Musikalische Komödie hat mehr Raum

Funktionsbau klingt nicht wirklich lustig. Aber für die Musikalische Komödie ist das neue Gebäude nach innen und außen ein wichtiges Zeichen. Die Arbeit geht weiter, die Kultur hat eine Zukunft.

Der Dirigent Ulf Schirmer (Intendant und Generalmusikdirektor der Oper Leipzig) und Michael Faber (Kulturbürgermeister der Stadt Leipzig) haben den Neubau des Funktionsgebäudes für die Musikalische Komödie in Leipzig eröffnet. Diese Eröffnung ist nicht nur eine dringend nötige Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses, sondern auch ein deutliches politisches Signal für die Zukunft des traditionsreichen Operetten- und Musicalhauses.

In den Neubau wurden Garderoben für Chor und Orchester, ein Probenraum für die Ensembles sowie der Kostümfundus und eine Cafeteria integriert. Aus Brand- und Arbeitsschutzgründen mussten die Künstlergarderoben und Aufenthaltsräume, bis dato im Keller des Operetten- und Musicalhauses untergebracht,  verlegt werden.

Der Spatenstich fand im Juli 2014 statt, das Richtfest wurde im Februar 2015 gefeiert. Die Ausführung der Maßnahme übernahm die Planungsgesellschaft „pbs architekten Gerlach Kring Böhning“. Die Innenausstattung wurde von den Theaterwerkstätten der Oper Leipzig angefertigt.  Das Gesamtvolumen der Maßnahme betrug 2,1 Mio Euro. Finanziert wurde das Projekt mit 1,5 Mio Euro EU-Fördermitteln aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), 300.000 Euro aus dem Bund-Länder-Programm „Stadtumbau Ost“. Weitere 330.000 Euro konnten von der Stadt Leipzig und der Oper Leipzig aufgebracht werden.

Das Gründerzeit-Gebäude in der Dreilindenstraße 24 wurde bereits 1995 von der Stadt Leipzig für die Musikalische Komödie erworben. 1996 wurden die Arbeiten wieder eingestellt. Knapp 20 Jahre später konnte das sanierte Gebäude nun offiziell für die Nutzung durch die Ensembles freigegeben werden.

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