Musik in den Häusern der Stadt, hier im KunstSalon Köln. Foto: Sibylle Zettler
Musik in den Häusern der Stadt, hier im KunstSalon Köln. Foto: Sibylle Zettler

Musikalische Gäste im Haus

Für die Reihe „Musik in den Häusern der Stadt" öffnen wieder Privatleute, Unternehmer und Betriebe ihre Türen.

Waren Salonvorführungen früher einem kleinen Kreis von Zuhörern vorbehalten, öffnen sich seit 1998 Wohnzimmer und andere ungewöhnliche Konzertorte bei „Musik in den Häusern der Stadt" allen Musikliebhabern. Das Festival des Kölner KunstSalon, der seit 25 Jahren alle Kultursparten fördert, bietet den Besuchern dank der persönlichen Atmosphäre und der Nähe zu den KünstlerInnen bei jeder Veranstaltung ein einzigartiges Erlebnis. Vom 12. bis 17. November 2019 geben 258 MusikerInnen 79 Konzerte quer durch alle Genres. Der Kartenverkauf beginnt in Hamburg am 2. Oktober, in Köln und Bonn am 8. Oktober.

Das vielfältige Programm bei den 37 Konzerten in Köln, 32 in Hamburg und 10 in Bonn reicht von Klassik, Jazz, Soul, Funk und Swing über Klezmer, Balkan, Latin, Tango und arabischer Volksmusik bis zu Chansons, Singer-Songwriter und Improvisiertem. Dabei stehen junge Talente und aufstrebende Newcomer wie KWINI, der aktuelle Tonalipreisträger Jan-Aurel Dawidiuk, Phil Siemers, LUAH, das Duo Meraki, Daisy Grow Yellow oder die Big Band der Hochschule für Musik und Tanz Köln ebenso auf der Bühne wie bekannte MusikerInnen und Weltstars, zum Beispiel Olga Scheps, The Whoop Group, das Motion Trio oder Julia Biel.

77 Gastgeber

So abwechslungsreich wie die Musik sind auch die vielen Räumlichkeiten, die die 77 Gastgeber eigens für das Festival öffnen: von privaten Villen, Häusern und Wohnungen über Lofts, Galerien und Ladenlokalen bis zu einem Dunkelrestaurant, einer Synagoge, einem Ruderclub, einer Müllverbrennungsanlage sowie historischen Gebäuden.

„Musik in den Häusern der Stadt" des KunstSalon Köln e.V.startete mit wenigen Konzerten und zwei Ausgaben im Jahr 1998 in Köln und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Kulturangebot in der Region. In der Folgezeit organisierte der KunstSalon das Festival einmal jährlich auch in weiteren Regionen Deutschlands. Seit 2014 sind Köln, Bonn und Hamburg die ständigen Festivalorte. Das Festival wird ausschließlich aus privaten Mitteln finanziert, die vor allem von den Gastgebern sowie zahlreichen Förderern und Sponsoren stammen. Gesamtfestival- und Programmleiterin Marie-Katrin Schnermann ist für den Standort Köln zuständig, während Brigitte Pütz in Bonn sowie Maike Schäfer und Berit Winter in Hamburg verantwortlich sind.

Der KunstSalon e.V. in Köln ist eine Privatinitiative zur Förderung von Kunst und Kultur. Seit 1994 setzt er sich mit zahlreichen Projekten in den Sparten Film, Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater und Bühnentanz dafür ein, Künstler und Kulturinteressierte zusammen zu bringen. Ein Schwerpunkt ist die Nachwuchsförderung, zu der auch Preise und Auszeichnungen wie das Villa-Aurora-Stipendium zählen. In einem ehemaligen Fabrikloft bietet der KunstSalon regelmäßig Konzerte, Gespräche und Sonderveranstaltungen an. Die zahlreichen Aktivitäten werden vom Unterstützerkreis „Freunde des KunstSalon" und der KunstSalon-Stiftung begleitet.

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