Beethoven-Graffiti in Bonn.
Beethoven-Graffiti in Bonn.

Mit mürrischem Blick zu Popularität

Beethoven, Beethoven, Beethoven: Neue Aufnahmen beleben die Nachfrage.

Insgesamt vier Alben aus der Top 5 bzw. sechs aus der Top 20 der Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, sind Beethoven gewidmet, der dieses Jahr runde 250 Jahre alt geworden wäre. Außer Igor Levits „Beethoven: Complete Piano Sonatas" (drei) handelt es sich allesamt um Neuveröffentlichungen. Diese werden von den Weltstars Anne-Sophie Mutter/Yo-Yo Ma/Daniel Barenboim („Beethoven: Triple Concerto & Symphony No. 7", eins) und Grigory Sokolov („Beethoven - Brahms (Live)", fünf), den Musikgruppen Quatuor Ébène („Beethoven Around The World: The Complete String Quartets", vier) und Cappella Aquileia („Die Ruinen Von Athen, Meeresstille, Opferlied", 20) sowie dem vor vielen Jahrzehnten verstorbenen Hermann Scherchen („Beethoven: Sinfonien 1-9, Ouvertüren", acht) vorgetragen.

Dass Kirchenlieder zu Unrecht einen angestaubten Ruf genießen, stellte Tenor Jay Alexander auf dem Album „Geh aus, mein Herz" klar. Nun zeigt auch seine zweite Gesangbuch-CD „Du meine Seele, singe...", welche Energie noch in den Stücken steckt. Im Klassik-Ranking ist zum Auftakt die Silbermedaille drin.

Von Großbritannien nach Georgien und von Finnland nach Frankreich reist Lisa Batiashvili, die den Sound der Stadt eingefangen hat und ihre „City Lights" auf Rang sieben erstrahlen lässt. Die Violinistin wird auf ihrem Weg von zahlreichen bekannten Gefährten wie Katie Melua und Till Brönner begleitet. Zu den weiteren Neuzugängen gehören die zwei südamerikanischen Countertenöre Samuel Mariño („Care pupille", zehn) und Franco Fagioli („Veni, Vidi, Vinci" elf).

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Einzelhändlern.

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