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Albrecht Mayer. Bild: Christoph Köstlin/Deutsche Grammophon
Albrecht Mayer. Bild: Christoph Köstlin/Deutsche Grammophon

Mit Mozart auf die Eins

Albrecht Mayers Mozart für die Oboe kommt gut an.

Irgendwann ist die Zeit gekommen, um selbst die kühnsten Projekte zu realisieren. Und so fühlt sich Oboist Albrecht Mayer mit 55 Jahren endlich reif für sein erstes reines Mozart-Album, das er unter dem Titel „Mozart: Works For Oboe And Orchestra" veröffentlicht hat. In den Offiziellen Deutschen Klassik-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, stößt die in Kooperation mit Cembalist Vital Julian Frey und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen entstandene Platte auf große Resonanz und debütiert direkt an der Spitze.

Nicht nur wurde das Beethoven-Jubiläumsjahr aufgrund der Pandemie bis in den September verlängert; auch im Klassik-Ranking bleibt die Komponistenlegende omnipräsent. Dafür sorgen Dirigent Teodor Currentzis und das von ihm geleitete Ensemble MusicAeterna, die mit „Beethoven: Symphony No. 7" an dritter Stelle starten und den Vorgänger „Beethoven: Symphony No. 5" auf Position 18 unterbringen. Pianist Igor Levit verlagert seine „Beethoven: Complete Piano Sonatas" derweil von Platz sieben auf fünf.

Nachdenklich-instrumentale Klänge von Max Richter („Voices 2") und energiegeladene Violinmusik von Augustin Hadelich („Bach: Sonatas & Partitas") wird auf den Rängen vier und sechs gegeben. Die Wiener Philharmoniker sind gleich dreifach dabei, und zwar gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter & John Williams („John Williams In Vienna", zwei), der Festspiel-Aufnahme „Cosi fan tutte - Salzburg 2020" (neu auf acht) sowie dem „Neujahrskonzert 2021" (15).

Die Offiziellen Deutschen Klassik-Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie e.V. ermittelt. Basis der monatlichen Hitlisten sind die Verkaufs- bzw. Nutzungsdaten von 2.800 Händlern.

 

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